Allmählich entwickelt sich eine Struktur.
Hier sind die Knoblauchpflanztipps von Beth und Wolfgang.
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Heute wäre er 80 Jahre alt geworden, der Georg "Schurli" Danzer. Ein Gigant des Austropop (was er nie hören wollte).
Engagiert gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, für Sandler und Obdachlose.
Er starb vor 20 Jahren.
Die Nachbarbloggerin ermuntert am 5. eines jeden Monats dazu, den eigenen Tag zu beschreiben.
Bitteschön.
Heuer ist er besonders schön und starkwüchsig.
Mit dem lieben und inspirierenden Besuch zum Markt gefahren. Salzgurken aus der Hand gegessen.
Beim Eisenreich war der Teufel los. Nur die alte Frau Eisenreich bediente, nach zwei Seiten: Rechts für Wurst- und Leberkässemmeln, links die Fleisch- und Wurstkunden. Urlaub, Krankheit, kein Personal in petto.
Bei der Schwammerlfrau gewesen: "Gengas amoi ausm Weg, mei Kundschaft mecht eikaufa." Touristinnen blockieren oft die Stände um zu gucken.
H ist kein Antisemit.
Sein Ruf "Freiheit für Palästina" fordert Schutz und Frieden für die Palästinenser im Westjordanland, und nicht Vertreibung der Palästinenser und Vernichtung ihrer Felder und Lebensgrundlage.
Und was in Gaza passiert, kann man ruhig als Völkermord bezeichnen.
Wenn man zum Boykott israelischer Waren aufruft (BDS-wirtschaftlicher, akademischer und kultureller Boykott Israels), ist man auch noch lange kein Antisemit.
H. kennt die ganze Nazigeschichte in und um München und hat während seiner Berufstätigkeit immer wieder Jugendliche und auch Erwachsene auf die Verbrechen des Dritten Reiches und den Holocaust hingewiesen und an Gedenkorte geführt, in den 70ern den Holocaustfilm und in den 80er Jahren mit Klassen den Shoahfilm von Claude Lanzman aufgearbeitet.
H. hat auch im Blog immer die Verlegung von Gedenksteinen und Erinnerungsstelen hervorgehoben.
Oft wurden ganze Seiten von Hagalil übernommen.
H. war Mitglied der Lichterkette München, steht immer noch hinter deren Werten.
Jetzt reicht`s. Auch mit der bundesdeutschen Antisemitismusdebatte. In jeder Partei sind Antisemiten.
Seit über 30Jahren war H. wieder eimal auf dem Oktoberfest - und es war schön: Das Wetter, die Tageszeit Mittag, der Familientag und je zwei gewonnene Hendl und Maß Bier. Die waren der Grund, denn 70 € lässt man nicht gerne verfallen. Keine Betrunkenen unterwegs, keine Gröhler. Überhaupt wenig Menschen.
Die Krinoline, ein altes Fahrgeschäft.
Gestern bei schönstem Herbstwetter in der niederbayrischen Heimat Niederbayern am Inn gewesen, um im Obstgarten zu ernten. Es gab Äpfel, Quitten und Trauben. Den Rest verarbeiten die Nachbarn zu Apfelsaft, Most und Marmelade.
Immer wieder besucht H. den Obergrashof zwischen Dachau und der Ruderregatta gelegen, um dort im Hofladen einzukaufen, Gemüse und ab und zu Rindfleisch der dortigen Herde.. Neben dem Laden sind zwei Esel, die sich gerne streicheln lassen und nicht gefüttert werden sollen. H. hat jedoch immer zwei Möhren in der Hosentasche, wenn nicht, pflückt er Löwenzahn und ein paar Kräuterchen.
Die Landwirtschaft wird biologisch-dynamisch betrieben und hat das beste Gemüse (50 Sorten) weit und breit und im Laden bekommt am es so frisch wie nirgendwo sonst.
Historisch gesehen, war der OGH ein Gut der Löwenbrauerei, die im 19. Jahrhundert dort Heu gewann für ihre Brauereipferde. Irgendwann kam der OGH zur Stadt Müchen, die 1991 das Gut verpachtete, an ein anthroposophische Gemeinschaft.
Hier ist ein Link des Amperhofes, einem langjährigen Geschäftspartner und Unterstützer des OGH, dessen Laudatio H. nicht besser schreiben könnte.
Hier vorne am Marienhof überlebt (noch) eine Spatzenkolonie, die einzige im inneren Stadtbereich. In Berlin, Paris, sogar in New York gibt es reichlich Spatzen. In München? Fehlanzeige.
Der Lebensraum: Der kleine Trupp mit etwa 10 bis 20 Vögeln lebt am Marienhof direkt hinter dem Rathaus.
Antja Kunstmann gründete nach ihrem Studium der Pädagogik in Frankfurt und München 1976 den Weisman Verlag / Frauenbuchverlag, der Anfang der 90er Jahre zum Verlag Antje Kunstmann wurde. Vorher arbeitete sie als Lektorin im Raith Verlag (Werner Raith war als Assistent an der PH München tätig, war später einer der profundesten deutschen Kenner der Mafia und starb 2001 in Italien).
Bild: Regina Schmeken/Verlag
Mit den von ihr verantworteten Büchern bereicherte sie die Münchner und bundesdeutsche Kultur enorm. Sie wird fehlen.
Tausendfache Häßlichkeit.
Erich Kästner - Marschliedchen
Ihr und die Dummheit zieht in Viererreihen
In die Kasernen der Vergangenheit.
Glaubt nicht, dass wir uns wundern, wenn ihr schreit.
Denn was ihr denkt und tut, das ist zum Schreien.
Ihr kommt daher und lasst die Seele kochen.
Die Seele kocht und die Vernunft erfriert.
Ihr liebt das Leben erst, wenn ihr marschiert,
Weil dann gesungen wird und nicht gesprochen.
Ihr liebt die Leute, die beim Töten sterben.
Und Helden nennt ihr sie nach altem Brauch;
denn ihr seid dumm und böse seid ihr auch.
Wer dumm und böse ist, rennt ins Verderben.
Alternative Strophe
Marschiert vor Prinzen, die erschüttert weinen:
Ihr findet doch nur als Parade statt!
Es heißt ja: Was man nicht im Kopfe hat,
Hat man gerechterweise in den Beinen.
Ihr liebt den Hass und wollt die Welt dran messen.
Ihr werft dem Tier im Menschen Futter hin,
Damit es wächst, das Tier tief in euch drin!
Das Tier im Menschen soll den Menschen fressen.
Ihr möchtet auf den Trümmern Rüben bauen
Und Kirchen und Kasernen wie noch nie.
Ihr sehnt euch heim zur alten Dynastie
Und möchtet Fideikommissbrot kauen.
Ihr wollt die Uhrenzeiger rückwärts drehen
Und glaubt, das ändere der Zeiten Lauf.
Dreht an der Uhr! Die Zeit hält niemand auf!
Nur eure Uhr wird nicht mehr richtig gehen.
Wie ihr's euch träumt, wird Deutschland nicht erwachen.
Denn ihr seid dumm und seid nicht auserwählt.
Die Zeit wird kommen, da man sich erzählt:
Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen!
Frau Caro möchte gerne, dass 12 Bilder veröffentlicht werden, jeden Monat am 12.
Heute sind es Bilder aus einer kleinen Ausstellung. Brigitte und Andreas haben sich seit vielen Jahren der schwarzen Kunst verschrieben und veranstalten jedes Semester Kurse in der VHS: Analoges Drucken mit verschiedensten Lettern und Druckstöcken. Leider ist morgen Schluss, für Münchner:innen aber noch erreichbar.