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KI im mehrsprachigen Klassenraum

24. November 2025 um 08:00

Die zunehmende sprachliche Heterogenität an Schulen stellt eine der zentralen Herausforderungen zeitgemäßer Bildungsarbeit dar. Kann die Nutzung von KI darauf eine Antwort geben?

In nahezu allen Klassen treffen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Erstsprachen, variierenden Kompetenzen in Deutsch als Bildungs- und Unterrichtssprache sowie heterogenen Vorerfahrungen im Bereich der Fremdsprachen aufeinander. Für Lehrkräfte resultiert daraus die die Notwendigkeit, einerseits sprachliche Fördermaßnahmen zu etablieren, andererseits aber auch fachliches Lernen zu ermöglichen, das diesen disparaten Voraussetzungen gerecht wird. Vor diesem Hintergrund rücken digitale Technologien und insbesondere die in den letzten Jahren massiv weiterentwickelten Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend in den Fokus fachdidaktischer Diskussionen. KI-Systeme bieten nicht nur eine prinzipielle Entlastung der Lehrkraft bei der Erstellung und Differenzierung von Materialien, sondern eröffnen neue Formen der aktiven Sprachförderung, die Schüler:innen selbstgesteuert nutzen können.

Im Folgenden sollen ausgewählte KI-gestützte Tools und Plattformen vorgestellt und hinsichtlich ihres Potenzials für den mehrsprachigen Klassenraum diskutiert werden. Dabei geht es nicht allein um die technischen Funktionalitäten, sondern in erster Linie um die Frage, wie diese Werkzeuge didaktisch reflektiert eingesetzt werden können, um Sprachförderung, Schüleraktivierung und Mehrsprachigkeitsbewusstsein produktiv zu unterstützen. Ergänzend wird auf die unabdingbaren datenschutzrechtlichen Dimensionen eingegangen, die den Rahmen für jede pädagogisch verantwortbare Nutzung bilden.

Lernen mit Assistenten

Ein besonders schülernahes und zugleich datenschutzsensibel entwickeltes Beispiel ist der Fobizz KI-Assistent. Seine Besonderheit liegt darin, dass er auf zwei Ebenen operiert: Zum einen können Lehrkräfte die Assistenten eigenständig »programmieren«, indem sie gezielte inhaltliche Beschreibungen und Prompts formulieren, die das Verhalten der KI steuern.

So lässt sich etwa ein Assistent einrichten, der als Rollenspielpartner für Hotelgespräche agiert, ein anderer, der Vokabeln abfragt und erklärt, oder ein weiterer, der Quizfragen moderiert. Die Steuerbarkeit durch die Lehrkraft gewährleistet, dass die KI nicht unkontrolliert reagiert, sondern in den didaktischen Rahmen eingebunden bleibt.

Zum anderen steht auf der Ebene der Lernenden ein geschütztes Chat-Umfeld zur Verfügung, in dem eigenständiges Sprachhandeln erprobt werden kann. Hier interagieren die Lernenden mit der KI, üben Dialoge und erhalten unmittelbares Feedback. Wenn Verständnisschwierigkeiten auftreten, kann die KI auf Wunsch auch Hilfen in der jeweiligen Herkunftssprache geben, wodurch ein niedrigschwelliger Zugang zum Lerngegenstand entsteht. Der Fobizz KI-Assistent fungiert somit gleichzeitig als Werkzeug der Unterrichtsgestaltung und als interaktiver Sparring Partner für Sprachpraxis – eine doppelte Funktionalität, die ihn für den mehrsprachigen Klassenraum besonders wertvoll macht.

Darüber hinaus eröffnen Sprachmodelle wie ChatGPT und andere – wenngleich in datenschutzrechtlich eingeschränkter Form – neue Möglichkeiten für die Förderung mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenzen. In anonymisierten Szenarien lassen sich alltagsnahe Kommunikationssituationen simulieren: Bewerbungsgespräche, Restaurantbesuche oder Beratungsgespräche im Laden. Lernende profitieren hier von der adaptiven Steuerung des Sprachniveaus: Die KI kann auf einfachem A2-Niveau kurze Antworten liefern oder auf B1- und B2-Niveau komplexere sprachliche Strukturen einfordern.

Hinzu kommt der Nutzen als Reflexionspartner im Schreibprozess: Lernende können eigene Texte eingeben und die KI um Verbesserungsvorschläge bitten. So erhalten sie individuelle Rückmeldungen, die im klassischen Unterrichtsgeschehen in dieser Intensität kaum zu leisten wären. Gleichzeitig können translanguaging-orientierte Aufgabenstellungen integriert werden, indem die KI gebeten wird, Begriffe oder Redewendungen in der Fremdsprache, in Deutsch und in der Herkunftssprache gegenüberzustellen.

Schreiben trainieren

Die schriftliche Sprachförderung wird durch digitale Schreibtools wie DeepL Write auf eine neue Ebene gehoben. Anders als herkömmliche Rechtschreibprogramme bietet dieses Tool stilistische Variationen, Synonyme und kohärenzsteigernde Vorschläge. Für Lernende im mehrsprachigen Kontext eröffnet sich damit die Möglichkeit, Ausdrucksrepertoires zu erweitern und Sprachbewusstheit zu entwickeln.

Didaktisch interessant ist etwa eine Aufgabe, bei der ein Text in der Fremdsprache geschrieben und anschließend durch die Anwendung stilistisch optimiert wird. Anschließend können Schülerinnen und Schüler reflektieren, welche Unterschiede zwischen der eigenen Fassung und der KI-Variante bestehen, und daraus Erkenntnisse über Sprachgebrauch gewinnen. Die Nutzung verlangt jedoch eine datenschutzsensible Vorgehensweise: Da die Texte über externe Server verarbeitet werden, sollten nur anonymisierte oder fiktive Inhalte verwendet werden.

Die Förderung mündlicher Ausdrucksfähigkeit profitiert von KI-Bildgeneratoren wie DALL·E, Perchance AI oder Stable Diffusion. Indem Lernende Beschreibungen eingeben – idealerweise in der Fremdsprache –, entstehen visuelle Impulse, die wiederum als Grundlage für Sprech- oder Schreibaufgaben dienen.

Ein Beispiel wäre die Aufgabe, »una plaza con muchos turistas y un mercado« zu beschreiben und anschließend das generierte Bild zu präsentieren. Besonders motivierend ist die Möglichkeit, auch in der Muttersprache Eingaben vorzunehmen und anschließend das entstandene Bild in der Ziel- oder Bildungssprache zu bearbeiten. So werden kreative Sprechanlässe geschaffen, die Mehrsprachigkeit nicht verdrängen, sondern produktiv in den Unterricht integrieren.

Aus Datenschutzperspektive ist hier zu beachten, dass DALL·E servergestützt arbeitet, während Stable Diffusion lokal betrieben werden kann und somit datenschutzrechtlich vorzuziehen ist.

Sprechen und Aussprache

Für die gezielte Ausspracheförderung erweisen sich digitale Anwendungen wie Speechling und TalkPal AI als vielversprechend. Diese Tools analysieren Betonung, Intonation und Akzent und geben individuelles Feedback. Didaktisch können sie nach der Vorbereitung von dialogischen Rollenspielen oder kurzen Präsentationen eingesetzt werden:

Die Schülerinnen und Schüler üben ihre Aussprache zunächst in einem geschützten Rahmen mit der KI, bevor sie ihre Ergebnisse im Plenum vorstellen. Auf diese Weise gewinnen sie Sicherheit und treten in der Vorstellungsphase deutlich selbstbewusster auf.

Für die Arbeit am Leseverstehen und am Wortschatz bietet Readlang innovative Ansätze. Lernende können digitale Texte lesen, unbekannte Wörter markieren und direkt Übersetzungen sowie personalisierte Lernkarten generieren. Auf diese Weise wird authentisches Lesen möglich, ohne dass Sprachbarrieren den Prozess abbrechen. Didaktisch kann die Lehrkraft gezielt Texte auswählen und zugleich den Lernenden die Freiheit geben, eigene Übersetzungsentscheidungen zu treffen – sei es in die Zielsprache oder in die Herkunftssprache. Dadurch wird nicht nur Sprachförderung betrieben, sondern auch die Eigenverantwortung im Lernprozess gestärkt.

Schließlich verdient Whisper besondere Beachtung. Dieses Open-Source-Modell für automatische Spracherkennung kann lokal betrieben werden, wodurch datenschutzrechtliche Bedenken minimiert werden. Lernende können Sprachaufnahmen in ihrer Herkunftssprache oder in der Fremdsprache erstellen, transkribieren lassen und mit den Transkriptionen weiterarbeiten. So lassen sich beispielsweise Redebeiträge dokumentieren, die dann ins Deutsche oder in die Fremdsprache übersetzt und analysiert werden können. Damit wird nicht nur die mündliche Sprachproduktion gefördert, sondern auch eine Brücke zwischen Erstsprachen und schulisch relevanten Sprachen geschlagen.

Unterrichtsvorbereitung

Auch die Unterrichtsvorbereitung kann durch KI deutlich effizienter gestaltet werden. Mit Anwendungen wie Eduaide.Ai oder MagicSchool lassen sich Arbeitsblätter, Diskussionsfragen und Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden generieren. Lehrkräfte können so ein und denselben Lerngegenstand auf mehreren Niveaustufen anbieten und damit binnendifferenzierte Settings leichter umsetzen. Zwar ist Eduaide.Ai primär als Tool für Lehrkräfte konzipiert, es trägt jedoch indirekt erheblich zur Sprachförderung bei, indem es Lernenden Aufgaben bereitstellt, die passgenau auf ihre sprachlichen Kompetenzen zugeschnitten sind.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass KI im mehrsprachigen Klassenzimmer eine dreifache Funktion übernehmen kann…

  1. als Sparring Partner, der Lernenden unmittelbare und adaptive Rückmeldungen im Dialog gibt,
  2. als Sprachcoach, der Schreib- und Sprechkompetenz individuell unterstützt,
  3. als Brückenbauer, der Mehrsprachigkeit sichtbar macht und den reflektierten Umgang mit verschiedenen Sprachsystemen ermöglicht.

Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz ist jedoch eine didaktische Rahmung durch die Lehrkraft, die die Interaktion steuert und reflektiert. Ebenso unabdingbar ist die Berücksichtigung des Datenschutzes: Nur wenn die verwendeten Systeme DSGVO-konform arbeiten, keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden und Schülerinnen und Schüler über den verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten aufgeklärt sind, kann KI im Unterricht legitim und zukunftsweisend eingesetzt werden.

Künstliche Intelligenz ist somit nicht als Ersatz pädagogischer Interaktion zu verstehen, sondern als Erweiterung des didaktischen Instrumentariums. Sie ermöglicht individualisierte Förderung, schafft kreative Lernanlässe und erlaubt es, die sprachlich-kulturelle Diversität des Klassenzimmers produktiv zu nutzen.

Für die Fremdsprachendidaktik eröffnet sich damit ein neues Feld, das technologische Innovation und bildungspolitische Verantwortung miteinander verbindet. Entscheidend ist, dass die Lehrkraft die didaktische Regie behält – dann kann KI im mehrsprachigen Klassenzimmer ihr Potenzial entfalten und einen Beitrag zu einer inklusiveren, differenzierteren und zukunftsorientierten Sprachbildung leisten.

Mein finaler Ratschlag: einfach ausprobieren!

Bitte beachte, dass die Inhalte dieses Blogbeitrags in der Verantwortung des Autoren liegen.

Der Beitrag KI im mehrsprachigen Klassenraum erschien zuerst auf kits.

Hörverstehen mit sprechenden QR-Codes trainieren

25. August 2025 um 11:50

Im ersten Teil der dreiteiligen Serie zum Tool QRStorage habe ich mit konkreten Nutzungsideen beschrieben, wie Willkommenskultur gelebt und Mehrsprachigkeit hörbar gemacht werden kann. In diesem zweiten Teil der Reihe zeige ich, wie das Tool zum Üben des Hörverstehens eingesetzt werden kann.

Hörübungen zu ausgewählten Lauten

Suche z. B. bei PictoSearch Bilder zu bestimmten Lauten und drucke sie aus. Der betreffende Laut sollte bei manchen Begriffen im Anlaut, bei anderen im Auslaut (und als weitere Schwierigkeitsstufe als Inlaut) vorkommen: L – die Lampe, der Nagel, der Löwe, die Gabel.

Nimm diese Wörter mit kleinen Sprechpausen auf und erstelle daraus einen QR-Code. Dazu erhalten die Lernenden die entsprechenden Bildkarten. Sie hören sich die Aufnahme an und sortieren die Bilder zum Beispiel nach L im Anlaut, L im Inlaut und L im Auslaut. Zur Selbstkontrolle liegt ein Lösungsblatt bereit.

Die Unterscheidung von Lang- und Kurzvokalen lässt sich mit einer solchen Hörübung ebenfalls gut trainieren: Nenne in beliebiger Reihenfolge Wörter mit langem bzw. kurzem Vokal. Die Lernenden notieren, in welchem Begriff welche Vokallänge zu hören war. Sprich beispielsweise 15 Wörter auf und gib den Schülerinnen und Schülern dazu ein Arbeitsblatt mit einer Tabelle zum Ankreuzen: Wortnummer | langer Vokal | kurzer Vokal. Die Tabelle hat so viele Zeilen, wie dein Audio Wörter enthält. Die Lernenden nummerieren die Zeilen der Tabelle (Wortnummer) und markieren bei jedem gehörten Begriff, ob der Vokal lang oder kurz ist. Gib dazu einen Lösungszettel aus.

Zuordnungsspiele mit Bildkarten oder Gegenständen

Mit diesem Material können deine Lernenden ihren Wortschatz erweitern, indem sie Hörmemory spielen: Nimm kurze Texte zu ausgewählten Bildern auf und drucke die QR-Codes aus. Mische die Bildkarten und die QR-Codes und lege sie mit der bedruckten Seite nach unten auf einen Tisch, an dem eine kleine Lerngruppe sitzt und miteinander wetteifert.

Abwechselnd werden in jeder Spielrunde jeweils eine Bildkarte aufgedeckt und ein Audio angehört. Wenn das zusammenpasst, werden die beiden Karten beiseitegelegt und der Spieler bzw. die Spielerin bekommt einen Punkt. Gespielt wird, bis alle Paare gefunden wurden. Besonders anspruchsvoll wird das Spiel, wenn die bereits zugeordneten Pärchen weiterhin auf dem Tisch liegenbleiben.

Statt Memory mit diesen Materialien zu spielen, können die Spielenden auch  einfach Bilder und Audios zuordnen. Das ist weniger zeitaufwändig und lässt sich nicht nur mit Bildkarten, sondern auch gut mit Alltagsgegenständen umsetzen.

Sprechende Vokabelkarten

Nimm Fotos für die Wortschatzarbeit in deiner Lerngruppe auf: verschiedene Schulmaterialien, Werkzeuge oder Küchengeräte etc. Bereite zu jedem Foto einen sprechenden QR-Code vor und klebe ihn auf ein Kärtchen. Je nach Sprachniveau kannst du das Bild in deiner Aufnahme mehr oder weniger ausführlich beschreiben: Der Ball – Das ist ein Ball. Der Ball ist blau. Oder sprachlich anspruchsvoller: Der Ball – Das ist ein Ball. Mit einem Ball kannst du Handball, Fußball oder Volleyball spielen. Du kannst einen Ball werfen, rollen oder treten.

Diese Idee lässt sich gut gemeinsam mit den Lernenden umsetzen oder von einer fortgeschrittenen Gruppe für Sprachanfängerinnen und ‑anfänger vorbereiten. Du kannst auch Fotos aufnehmen, auf denen mehrere Gegenstände abgebildet sind. Wenn du beispielsweise ein geöffnetes Mäppchen fotografierst, könnte das dazugehörige Audio lauten: In diesem Mäppchen sind drei Stifte, ein Radiergummi und eine Schere. Die Schülerinnen und Schüler lernen mit diesen sprechenden Vokabelkarten einen Wortschatz kennen und üben ihn ein.

Hörverstehen mit selbst geschriebenen Minidialogen

Zuerst verfassen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen kurze Dialoge, z. B. Gespräche beim Einkaufen oder bei einem Restaurantbesuch. Dazu eignet sich gut ein kollaboratives Schreibpad wie der GroupWriter. Nach der Textproduktion üben die Lernenden das laute Vorlesen ihrer Dialoge, nehmen sie schließlich auf und erstellen daraus QR-Codes.

Die Audios kannst du in einer anderen Unterrichtsstunde abspielen und dazu Hörverstehensübungen mit der Lerngruppe durchführen. Stelle zum Beispiel Fragen zum Gehörten oder lasse die Schülerinnen und Schüler Satzanfänge dazu ergänzen.

Behauptungen zu einem Wimmelbild

Bereite zu einem analogen oder digitalen Wimmelbild ein Arbeitsblatt mit einer Tabelle vor, die in die zwei Spalten richtig und falsch unterteilt ist. In jeder Zeile steht eine Zahl (z. B. von 1 bis 10). Nimm zehn verschiedene Behauptungen zu dem Wimmelbild auf, die zum Teil korrekt, zum Teil falsch sind: Satz 1: Auf dem Bild sind zehn Personen, Satz 2: Das Picknick findet im Sommer statt, Satz 3: Auf dem Grill liegen Kartoffeln. Die Lernenden bekommen den QR-Code und müssen nach dem Abspielen für jeden Satz auf ihrem Arbeitsblatt die Lösung ankreuzen. Zum Überprüfen liegt ein Lösungszettel bereit.

Anweisungen verstehen und umsetzen

Sprich für deine Schülerinnen und Schüler Anweisungen ein, die sie ausführen müssen: Waren beim Kaufladenspiel in ihren Einkaufskorb packen, Bildkarten in einer bestimmten Reihenfolge anordnen oder Gegenstände im Klassenraum einsammeln und auf einem Tisch ablegen. Du kannst ihnen auch die Kopie eines Stadtplans geben und eine Wegbeschreibung vortragen, die auf dem Plan eingezeichnet werden muss. Stelle ihnen für diese Übungen die entsprechenden QR-Codes, die nötigen Materialien sowie ein Lösungsblatt zur Verfügung.

Bilddiktat

Wähle zum Beispiel bei PictoSearch eine schwarz-weiße Abbildung aus und bereite dazu einen sprechenden QR-Code vor. Beschreibe, in welchen Farben die Lernenden dieses Bild ausmalen sollen. Sie bekommen eine Kopie der Abbildung und setzen die Anweisungen um. Zur Selbstkontrolle händigst du ihnen eine entsprechend ausgemalte Vorlage aus.

Bilderbuch zum Anhören

Erstelle aus einem Bilderbuch ein Hörbuch: Lies entweder den Text vor, der auf jeder Seite steht oder erzähle selbst etwas zu jeder Abbildung und generiere daraus einen sprechenden QR-Code. Wenn du magst, kannst du auch Übersetzungen des Bilderbuches in verschiedenen Sprachen anbieten.

Text als Hörpuzzle

Lies abschnittsweise einen Text für deine Lernenden vor. Jeder Teil bekommt einen eigenen QR-Code. Kennzeichne jeden ausgedruckten QR-Code mit einem Buchstaben. Gestalte ein Lösungsblatt mit den nummerierten Textabschnitten und den entsprechenden Buchstaben, also z. B. 1 B, 2 H, 3 D. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Briefumschlag mit allen QR-Codes. Sie hören die Textstücke so oft sie möchten an und bringen sie in die richtige Reihenfolge. Zum Schluss überprüfen sie ihr Ergebnis anhand eines Lösungsblattes.

 

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