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Deutschklausur im Selbstversuch: Karoline von Günderrodes „Die eine Klage“

20. Oktober 2026 um 17:32
Karoline von Günderrode Die eine Klage1 (1806 entstanden) Aufgabe: Interpretieren Sie das vorliegende Gedicht unter Berücksichtigung zentraler inhaltlicher sowie sprachlich-formaler Aspekte. Arbeiten Sie dabei heraus, wie das Verhältnis von Liebe und Verlust gestaltet ist, und deuten Sie die Funktion der Schlussstrophe. Anmerkungen zu Wörtern: bittrer (V3): ältere Form für „bitter“ erkoren (V5): gewählt, auserwählt. Gemeint ist der Mensch, den man sich zur Liebe gewählt hat. Lust (V7): im älteren Sinn von Freude oder Glück, nicht vorrangig sexuell. Zweiheit (V11): der Zustand, zwei getrennte Wesen zu sein. Pein (V12): Qual, schmerzhaftes Leiden. Sinnen (V13): alte Pluralform von „Sinn“, hier etwa Gemüt
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Das Nichtverstehen ist Verstehen: Annäherung an Samuel Becketts »Molloy«

02. März 2026 um 22:04
Ich beginne Samuel Becketts Roman »Molloy« zu verstehen. Oder auch nicht, denn ich bin mir nicht sicher, ob das, was ich mir zu verstehen einbilde, tatsächlich Teil des Romans ist oder ob das alleine in meinem Kopf stattfindet. Und doch hatte ich im Lauf der Lektüre, vielleicht so ab Seite 82, aber das weiß ich auch nicht mehr genau, vielleicht auch schon auf den Seiten davor, obwohl ich deren Inhalt kaum erinnere und schon gar nicht zusammenfassen könnte, diese innere Erkenntnis, dass die sinnlose Paradoxie der Sätze des höchst unzuverlässigen Erzählers letztlich absurd ist. Aber was heißt das schon. Und
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