Lese-Ansicht
SpeechSynthesis
Vor allem Sprachlehrpersonen kennen das Problem: Gute Hörübungen sind schnell ausgeschöpft, während neue Themen und aktuelle Anlässe laufend neue Materialien erfordern. Gleichzeitig entstehen immer wieder neue Themen aus den Lebensrealitäten der Schüler*innen heraus, die sich für den Sprachunterricht eigenen und authentische Sprachmomente eröffnen würden. Passende Hörmaterialien auf dem richtigen Sprachniveau fehlen jedoch häufig.
Eigene Hörübungen aufzunehmen kostet Zeit, und passende Sprecher*innen für Dialoge stehen oft nicht zur Verfügung. Genau hier setzt SpeechSynthesis an: Die kostenlose und anmeldefreie Plattform ermöglicht es Lehrpersonen, innerhalb weniger Minuten eigene Hörtexte und Dialoge zu generieren und das unabhängig von vorhandenen (Unterrichts)materialien oder zusätzlichen Sprecher*innen.
Die Qualität von Text-to-Speech-Systemen (TTS) hängt nach wie vor stark vom verwendeten Modell ab. Während manche Stimmen sofort als Produkt der Künstlichen Intelligenz erkennbar sind, erzeugen andere natürliche Ergebnisse. SpeechSynthesis stellt hierfür mehr als 600 Stimmen in unterschiedlichen Sprachen und Dialekten zur Verfügung. Einerseits können damit neue Hörübungen im einfachen Modus mit wenigen Klicks erstellt werden. Andererseits bietet die Plattform einen leistungsstarken SSML-Editor, mit dem Lehrpersonen Prosodie, Stil, Pausen oder sogar mehrere Sprecher*innen individuell festlegen können.
Was ist SpeechSynthesis? Das Wichtigste im Überblick
SpeechSynthesis ist eine cloudbasierte Web-App und somit auf allen gängigen Geräten und Browsern nutzbar. Die Plattform ist seit 2024 verfügbar und bietet momentan über 600 KI-Stimmen in unterschiedlichen Sprachen und Dialekten, die ohne Registrierung oder Einrichtung genutzt werden können, um Text mit bis zu 20.000 Zeichen in gesprochene Sprache umzuwandeln.
Viele der verfügbaren Stimmen wirken überraschend natürlich (vor allem, wenn ihr Name “HD” enthält) und eignen sich gut für den Unterricht. Andere weisen hingegen starke Qualitätsunterschiede auf und sind eindeutig als KI-Stimme erkennbar. Geschwindigkeit, Tonhöhe und Lautstärke lassen sich bereits im einfachen Modus auf die Zielgruppe anpassen.
Beim Datenschutz verspricht die Plattform weder die eingegebenen Texte noch die generierten Audiodateien dauerhaft zu speichern. Die im Prozess entstandenen Audiodateien lassen sich in verschiedenen Dateiformaten (z.B. MP3) herunterladen und anschließend privat sowie kommerziell nutzen.
Die einfache Variante: Text-to-Speech durch simple Eingaben
Der einfachste Weg, um mit SpeechSynthesis Text-to-Speech-Ergebnisse zu erstellen, findet sich über den Reiter “TEXT” auf der Startseite. Diese Variante eignet sich besonders für Monologe oder kürzere Hörtexte, indem ein vorbereiteter Text – egal ob Satz, Absatz oder längerer Artikel – in das Textfeld übertragen wird:

Um das Ergebnis individuell anzupassen, bietet die Plattform unter “Erweiterte Einstellungen” verschiedene Möglichkeiten, um Sprache, Stimme, Sprechgeschwindigkeit (Rate), Tonhöhe oder Lautstärke festzulegen:

Besonders die große Auswahl an Stimmen kann anfangs etwas überwältigend wirken. Für jede Stimme steht daher zur Unterstützung eine Hörprobe zur Verfügung:

Der Navigationspunkt Stimmen am oberen Bildschirmrand bietet Nutzer*innen zusätzlich eine nach Sprache und Geschlecht filterbare Übersicht. Hier geben auch farbcodierte Tags Hinweise auf verfügbare Sprechstile (gelb) und empfohlene Einsatzbereiche (grün):

Sind die gewünschten Voreinstellungen abgeschlossen, startet der Button “Synthesieren” die Audioerstellung. Ist dieser Prozess abgeschlossen, werden auch die Buttons zum Abspielen und Herunterladen der Datei verfügbar:

Das Ergebnis hört sich in diesem Fall auf Deutsch so an:
Oder in anderen Sprachen so:
Englisch
Französisch
Spanisch
Italienisch
Wer es präziser braucht: Kontrolle über SSML
Während die simple Text-to-Speech-Funktion der Plattform für Monologe und einfache Hörübungen geeignet ist, bietet SpeechSynthesis mit dem SSML-Editor auch weitere Gestaltungsmöglichkeiten. SSML (Speech Synthesis Markup Language) ist dabei eine standardisierte Auszeichnungssprache, mit der sich verschiedene Aspekte der Sprachsynthese gezielt steuern lassen. Dazu zählen beispielsweise Stimme, Lautstärke, Tonhöhe, Sprechgeschwindigkeit, Betonungen oder Pausen.

Damit Lehrpersonen diese Möglichkeit nutzen können, ohne selbst SSML-Code schreiben zu müssen, stellt SpeechSynthesis einen intuitiven SSML-Editor zur Verfügung:

Der SSML-Editor bietet ein Eingabefeld für den zu sprechenden Text. Dieser kann entweder direkt eingetippt oder über den Button “Importieren” aus einer .txt-Datei übernommen werden:

Erstellen eines Dialogs über Absätze
Um einen Dialog zu erstellen, wird für jeden Wechsel zwischen den Sprecher*innen ein Absatz angelegt:

Um einem bestimmten Absatz nun eine spezifische Stimme zuzuweisen, wird dieser zuerst durch einen Klick ausgewählt:

Auf der rechten Seite des Editors kann im Abschnitt “Aktuelle Zeilenstimme” über die Suche direkt nach einer bestimmten Stimme gesucht, oder über die Filter für Sprache, Geschlecht und Stil sortiert werden. Für den Beispieldialog wurden die Stimmen “Amanda Multilingual” und “Arjun Dragon HD Latest“ verwendet:

Ein Klick auf die gewünschte Stimme ordnet diese dem derzeit ausgewählten Absatz zu. Dieser Schritt muss für alle Absätze durchgeführt werden, da SpeechSynthesis nur vollständig zugewiesene Sprecher*innenrollen verarbeiten kann.

Anpassen von Prosodie, Stil und Pausen
Neben der Auswahl unterschiedlicher Stimmen lassen sich auch Prosodie, Stil, Betonungen und Pausen anpassen. Dazu wird der gewünschte Textabschnitt markiert und anschließend die entsprechende Funktion in der Werkzeugleiste ausgewählt.
Im Beispiel wird in den Absätzen von Arjun die Geschwindigkeit um 10 % erhöht. Nach dem Markieren des Textes wird die Funktion “Prosodie” ausgewählt. Durch einen Klick auf den gesetzten Tag können die Feineinstellungen über die Schieberegler auf der rechten Seite vorgenommen werden:

Diese Arbeitsschritte bleiben immer gleich:
Text markieren > Funktion auswählen > gesetzten Tag anklicken > Einstellungen auf der rechten Seite anpassen
Hierzu ist anfangs ein wenig Ausprobieren und Einarbeitungszeit notwendig – mit der Zeit passieren diese Schritte aber automatisch und intuitiv.
Übertragen der SSML-Anweisungen
Nachdem Sie alle Anpassungen vorgenommen haben, wechseln Sie zum Reiter „SSML-Editor“. Dort können Sie die erzeugten SSML-Anweisungen einsehen und über den Button „Kopieren“ direkt in die Zwischenablage übernehmen:

Öffnen Sie nun in einem neuen Fenster oder Tab die Startseite von SpeechSynthesis.
Behalten Sie den SSML-Editor dabei aber unbedingt offen, um nachträglich noch Änderungen durchführen zu können! Wird dieses Fenster geschlossen, wird alles gelöscht, was Sie bereits erstellt haben. Es empfiehlt sich, die fertigen SSML-Anweisungen in einem separaten Dokument zwischenzuspeichern, da diese im SSML-Editor wieder eingefügt und weiterbearbeitet werden können!
Wechseln Sie anschließend auf den Reiter “SSML” und fügen Sie die kopierten Anweisungen ein:

Der Button “Synthesieren” startet wie gewohnt die Audioerstellung. Gelegentlich kann es passieren, dass eine Fehlermeldung erscheint und die Verarbeitung nicht sofort beginnt.

In diesen Fällen genügt es meist, den Button “Synthesieren” erneut (auch mehrmals) anzuklicken, um die Verarbeitung erfolgreich zu starten.
TTS in der Praxis: Ein Listening Task zum Thema AI in Education
Probieren Sie die entstandene Listening-Übung für den Englischunterricht aus und lösen Sie eines der beiden Aufgabenformate dazu (Multiple Choice oder Sentence Completion):
Fazit
SpeechSynthesis liefert Lehrpersonen ein kostenloses und einfach zu bedienendes Werkzeug, um innerhalb weniger Minuten eigene Hörübungen zu erstellen. Nach ein wenig Einarbeitungszeit bietet die Plattform vor allem für den Sprachunterricht die Möglichkeit, aktuelle Themen, Interessen der Schüler*innen oder differenzierte Aufgabenstellungen schnell in authentisch wirkende Audioformate zu übertragen. Nicht alle Stimmen überzeugen, doch bei über 600 Variationen lassen sich einige finden, die konkret im Unterricht eingesetzt werden können.
SpeechSynthesis
+ im einfachen Modus sind keine Vorkenntnisse erforderlich
+ SSML-Editor bietet zahlreiche Optionen zur Individualisierung der Ergebnisse für den Unterricht
+ neue Hörübungen können an die Bedürfnisse und Interessen der Schüler*innen angepasst werden
+ regionale Stimmen fördern das Sprachverständnis der Schüler*innen
+ kostenlos, plattformunabhängig und ohne Account nutzbar
+ keine Weitergabe der eingegebenen Texte oder der erstellten Audiodateien
– nicht alle der 600+ Stimmen überzeugen
– im SSML-Modus ist Einarbeitung notwendig
– gelegentliche Fehlermeldungen beim Synthesieren verzögern die Erstellung
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI (ChatGPT 5.5) überarbeitet. Die Verantwortung über Inhalt, Idee und Ausführung liegen alleine beim Autor. Beitragsbild generiert mit ChatGPT 5.5; OpenAI, 2026.
Der Beitrag SpeechSynthesis erschien zuerst auf Medienfundgrube.
PaperMe
Digitale Medien im Unterricht zu nutzen bedeutet keineswegs, das Analoge komplett zu verbannen. Oft scheitert aber der Unterrichtsalltag an ganz Banalem, etwa wenn für ein bestimmtes Projekt genau die eine spezielle Lineatur gerade nicht in der Schultasche steckt. Mit der kostenlosen Online-Ressource PaperMe können Sie im Handumdrehen individuelles Papier als Vorlage erstellen, egal ob liniertes Schreibpapier, Millimeterpapier, Punktraster für Skizzen oder strukturierte Lernzettel.
Was kann PaperMe?
PaperMe ist ein browserbasierter Papier-Generator, entwickelt von Pixzens. Ohne Hürden und ohne Registrierung lassen sich hier verschiedenste Papier-Layouts direkt im Browser individuell konfigurieren, adaptieren und exportieren.

PaperMe Vorlagen
Es sind eine Vielzahl an Papiervorlagen vorhanden, linierte Seiten, Karos (Grid), Punktraster (Dot-Grid), Planer-Layouts, strukturierte Vorlagen für Lernzettel („Student Notes“ mit vordefinierten Randbereichen), Vintage-Notizpapier, Kalligrafieübungsraster bis hin zu chinesischen Vorschaukarten. Diese können direkt im Menü links ausgewählt werden oder aber auch über die Vorlagenbibliothek (inkl. Beschreibung).

Feinjustierung: Abstände der Linien oder Punkte, Linienstärken, Ränder (Borders) sowie die Farben (z. B. ein dezentes Hellgrau, um Tinte beim Drucken zu sparen) lassen sich stufenlos ebenfalls links im Menü einstellen. Dabei kann auch auf Design-Vorlagen zurückgegriffen werden.

Export: Die fertigen Layouts können sofort als PDF, PNG oder SVG exportiert und direkt ausgedruckt oder auch in Word nachbearbeitet oder in Notizapps als Hintergrund verwendet werden.

Einsatzmöglichkeiten
Aus schulpraktischer Sicht überzeugt PaperMe vor allem dadurch, dass keinerlei Anmeldung oder Registrierung auf der Seite notwendig ist. Man kann sofort loslegen und muss nicht in seiner Passwortdatenbank herumkramen. Die exportierten PDFs müssen auch nicht zwingend gedruckt werden. Sie eignen sich ebenso als individueller Hintergrund für digitale Notiz-Apps (wie GoodNotes, OneNote u.a.). Zudem macht PaperMe es Lehrenden leicht, personalisierte Arbeitsmaterialien mit bspw. größeren Linienabständen zu erstellen.

App: PaperMe
+ Kostenlos, Anmeldefrei
+ Flexibler Export ohne Qualitätsverlust
+ Ergebnisse sind anpassbar und weiterverwendbar.
– Keine Online-Speicherfunktion (weil es ja auch keine Benutzerverwaltung gibt)
Der Beitrag PaperMe erschien zuerst auf Medienfundgrube.
Übungsaufgaben: s-ss-ß-Schreibung, Kommasetzung bei Relativsätzen
Mit Artfilm Schweizer Filme streamen
Tauchen Sie ein in die Welt des Schweizer Films mit der Streaming-Plattform Artfilm. Das Videoportal bietet für 5 Franken pro Tag, 12 Franken pro Monat oder 80 Franken pro Jahr eine grosse Auswahl an Schweizer Filmen als Streaming an. Angebot Neben Erfolgsfilmen wie „Die Schweizermacher“ oder „Das Boot ist voll“ zeigt Artfilm auch alte Schweizer […] Die offene Bildungsmediathek MUNDO
33 Ideen Digitale Medien Erdkunde
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Jetzt ist es also da. Mein „Buch“ (so hieß es immer in meiner Familie. Wenn das „Buch“ fertig ist, dann…“). Eigentlich ist es ein Ratgeber-Band für Lehrende. Es geht um Unterrichtsideen, um Digitales und um Erdkunde.
Am vierten April 2018 lag die Anfrage vom Auer Verlag in meinem E-Mail-Postfach. Und im November 2020, zweieinhalb Jahre später, erschien der Band. Eine enorme Zeit für ein lediglich 80seitiges Produkt. Das lag allerdings in keinster Weise am Verlag, sondern daran, dass ich es „nebenbei“ schreiben musste. Neben Familie, Beruf und diversen Nebentätigkeiten. Und es lag daran, dass ich bestrebt war, ein ordentliches Ergebnis abzuliefern. Ich hoffe, es ist gelungen.
Aufgeteilt ist es in 8 Kapitel:
- Kreative Erstellung geografischer Lernprodukte
- Präsentation geografischer Sachverhalte
- Erkenntnisgewinn durch Kartenarbeit
- Orientierung und Raumerfahrung
- Kommunizieren, Beurteilen und kritisches Denken
- Systemisches Denken
- Projektbezogene Zusammenarbeit
- Subjektive Raumwahrnehmung und Empathie
Was mich bei der Reihe gereizt hat, war die bewusste Ausrichtung auf die Unterrichtsidee – nicht auf die Technik.
Bei einem solchen Thema gibt es einige Fragen, die mich bewegt haben:
Ist es methodisch, didaktisch, pädagogisch auf dem aktuellen Stand?
Obschon ich durchaus gerne (Geographie-)Didaktische Fachliteratur lese und ja mit meiner Nebentätigkeit an der Uni immer wieder Berührungspunkte mit der Forschung in diesem Bereich habe, bleibt doch dieser Band ein Ratgeber, der vor allem aus der Best-Practice-Perspektive geschaffen wurde. Ich denke aber, dass man insgesamt erkennt, welches pädagogische Grundverständnis ich vertrete. Viele der 33 Ideen sind handlungs- und produktorientiert, kollaborativ, kreativ, kritisch, kommunikativ, digital, offen, vernetzt und selbstbestimmt ausgerichtet (natürlich nicht immer alles zugleich…).
Sind die empfohlenen Tools und Dienste offen genug?
Oder werden zumindest Open-Source-Alternativen angeführt?
Nein, längst nicht alle empfohlenen Dienste und Programme sind Open Source. Das liegt zum einen daran, dass meine eigene Unterrichtssozialisation nicht ausschließlich auf diese Programme ausgerichtet war, auch wenn ich ein Faible dafür habe. Und das liegt zum Anderen daran, dass der Hinweis „das können Sie dann sogar selbst hosten“ für viele nicht etwa ein Grund zur Freude sondern eher zum weiterblättern ist. Das mag uns nicht gefallen, es ist aber so. Ich kann mir vorstellen, dass sich hier zwischen den einzelnen Auflagen (wenn es weitere geben sollte) noch einiges verändern wird. Vielleicht bieten ja gerade die nach und nach eingeführten Lernmanagementsysteme an Schulen Möglichkeiten, verstärkt mit freier Software in Schulen zu arbeiten. Wünschenswert wäre es.
Sind die Erklärungen klar genug?
Eigentlich eine unlösbare Aufgabe. Während manche Leser sich vermutlich eine stärkere Klick-für-Klick-Anleitung gewünscht hätten, bräuchten andere eher einen Überblick über die grundsätzliche Idee. Ich habe versucht, den Bereich der Zusatzinformationen und ergänzenden Links, der bei jeder der 33 Ideen zu finden ist, umfangreich zu nutzen. Vieles, was hier hinterlegt wurde, habe ich auf dieser Website gehostet, so dass ich für die Aktualisierung selbst sorgen kann.
Analoge Alternative?
Da ich einen Band zu einer bereits bestehenden Reihe beigetragen habe, war ich angehalten, die grundsätzliche Struktur aus den anderen Bänden zu übernehmen. Hier gab es auch bei jeder Unterrichtsidee den Bereich „Analoge Alternative“, was mich zunächst irritiert hat. Denn natürlich geht es bei zeitgemäßem Unterricht unter Einbezug digitaler Arbeitsmittel nicht darum, den gewohnten „analogen“ Unterricht 1:1 digital zu kopieren. Das wird den Möglichkeiten des Digitalen nicht gerecht. Ich habe diesen Abschnitt deshalb so interpretiert, dass ich Notfallmaßnahmen formuliert habe. Wie kann man den begonnenen Unterricht noch retten, wenn mitten in der Stunde das WLAN aussetzt? Oder der Strom. Oder der Schulserver (was ja mal sein kann in deutschen Schulen…).
Soll ich?
Ehe ich zugesagt habe, habe ich eine ganze Weile überlegt, warum ich so etwas überhaupt machen sollte. Reichtümer sind nicht zu erwarten. Warum dann nicht lieber alles frei über den Blog veröffentlichen? Oder ein OER-eBook zu dem Thema verfassen und über diverse OER-Plattformen verbreiten? Das entspräche viel mehr meiner bisherigen Lebens- und Arbeitsweise.
Den Ausschlag gab schließlich eine einfache Überlegung. Ich wollte dieses „Buch“ schreiben…
…weil ich noch nie eins geschrieben habe.
Das war auch der Grund, warum ich das erste Mal auf ein Educamp gegangen bin. Und der Grund, warum ich einen Blog gestartet habe. Und der Grund für meine erste OER-Veranstaltung und meinen ersten Fachzeitschriften-Beitrag. Erfahrung ist (mir) halt wichtig ¯\_(ツ)_/¯
Hier geht es zum Buch. Ich hoffe, es regt zum Ausprobieren an.
Weiternutzung als OER ausdrücklich erlaubt: Dieses Werk und dessen Inhalte sind – sofern nicht anders angegeben – lizenziert unter CC BY 4.0. Nennung gemäß TULLU-Regel bitte wie folgt: „33 Ideen Digitale Medien Erdkunde„ von André Hermes, Lizenz: CC BY 4.0.
