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Bis 1.000 km Reichweite mit einmal Schnellladen: Die besten E-Autos für die Langstrecke

03. November 2026 um 20:17

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Die Reichweite ist eines der wichtigsten Themen beim Kauf eines Elektroautos. Wie weit Fahrer an einem Tag kommen, hängt nicht nur von der Größe der verbauten Batterie und dem Verbrauch ab, sondern auch von der Geschwindigkeit des Ladevorgangs.

Für kurze Strecken sind E-Autos ein No-Brainer. Wer zu einer nicht allzu weit entfernten Arbeitsstätte fährt oder in der näheren Umgebung Besorgungen macht, kann seinen Wagen ohne Probleme zu Hause wieder an die Steckdose hängen. Anders sieht es mit der Langstrecke aus. Weite Fahrten bedeuten mit einem Elektromotor fast immer einen Zwischenstopp. Und Laden dauert deutlich länger als Tanken. Zum Glück wird die Lücke von Jahr zu Jahr geringer.

Diese Elektroautos taugen für die Langstrecke

Für alle E-Autos, die 2026 bereits getestet wurden, hat der ADAC ausgerechnet, wie weit sie mit einem kurzen Ladestopp von 20 Minuten kommen würden. Schafft ein Wagen mehr als 750 Kilometer, gilt er als vollständig langstreckentauglich, zwischen 600 und 750 Kilometern immerhin noch als grundsätzlich langstreckentauglich. Fahrzeuge, die darunter liegen, sind eher für kürzere Wege konzipiert.

Beim Schnellladen gibt es einige Dinge zu beachten. Zum Beispiel, dass die von den Herstellern angegebene Ladeleistung in der Regel nur bei einem relativ leeren Akku zutrifft. Je voller die Batterie, desto mehr wird die Leistung gedrosselt, um die Zellen zu schonen. Kälte ist ein weiterer Faktor. Im Winter kann die Ladeleistung drastisch sinken, was man auf einer langen Strecke mit einberechnen sollte.

Immerhin: Nur zwei Modelle gelten laut dem ADAC als nicht langstreckentauglich. Zum einen der Kia EV2, der mit einer Ladepause von 20 Minuten auf 363 Kilometer kommt, und zum anderen der Renault Twingo mit 255 Kilometern. Diese werden aber auch als Stadtautos vermarktet. Danach folgt eine ganze Reihe an Autos, die auf 400 bis 600 Kilometer kommen. In der Top Ten sind aber alle Vertreter tauglich für lange Strecken.

Platz 10: BMW iX xDrive45

Auf dem zehnten Rang fährt der BMW iX vor, der mit dem Ladestopp auf 726 Kilometer kommt. Bei einem vollen Akku fährt er 467 Kilometer – mit zehn Prozent Reserve. Die 20 Minuten an der Säule bringen aber nur weitere 259 Kilometer ein. Das ist der schwächste Wert im Ranking.

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Bild: BMW

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Gipfel der Dreistigkeit: Klausel soll Meta zum klauen ermächtigen

03. November 2026 um 11:00

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Meta AGB Geschäftsbedingungen Richtlinien Verlage Inhalte Instagram Facebook

Meta will sich über das Kleingedruckte Zugriff auf ganze Verlagswebseiten sichern – und zwar ohne vorher zu fragen. Statt auf eine faire Geschäftsbeziehung zu setzen, will sich der Zuckerberg-Konzern also quasi selbst einen Blankoscheck ausstellen. Meta hat die Einführung seiner neuen AGB zwar nach massiver Kritik verschoben. Doch der Fall zeigt einmal mehr, wie dreist und skrupellos das Unternehmen die Grenzen des Möglichen auslotet. Eine kommentierende Analyse. 

Was in den neuen Meta-AGB steht

  • Am 8. Oktober 2026 hat Meta Änderungen seiner kommerziellen Nutzungsbedingungen angekündigt. Sie sollen dem Konzern weitreichende Zugriffs- und Nutzungsrechte auf Inhalte von Websites ermöglichen, die mit geschäftlichen Meta-Accounts verbunden sind. Neue Klauseln sollen dem US-Technologiekonzern weitreichende Rechte einräumen, um Inhalte von verlinkten Websites, aus Archiven und redaktionellen Angeboten automatisiert zu durchsuchen, zu indexieren und für eigene kommerzielle Produkte auszuwerten. Vor allem europäische Medienhäuser liefen gegen das Inkrafttreten der neuen AGB für Instagram und Facebook Sturm.
  • Deutsche und europäische Verbände haben die EU-Kommission aufgefordert, die geplante Änderung umgehend zu überprüfen und deren Anwendung bis zum Abschluss der Prüfung zu untersagen. Demnach nutze Meta seine marktbeherrschende Stellung aus, um den Zugang zu seinen Plattformen von der kostenlosen Preisgabe des kompletten digitalen Verlagsangebots abhängig zu machen. Die Verbände sehen die Gefahr, dass der Zuckerberg-Konzern Inhalte nutzen könnte, ohne dafür eine Zustimmung einzuholen. Da fast jedes Medienhaus auf Meta-Dienste angewiesen ist, betrifft die Änderung nahezu alle redaktionellen Organisationen.
  • Viele sehen in den neuen AGB die wirtschaftliche Grundlage unabhängiger Medien bedroht. Nachdem die Kritik offenbar zu groß geworden war, passte Meta seine neuen Nutzungsbedingungen zwar zunächst marginal an und strich den Verweis auf sein KI-Training. Für Kritiker war dies aber nur ein sprachliches Ablenkungsmanöver. Nachdem auch die britische Wettbewerbsbehörde eine förmliche Untersuchung angekündigt hatte, verschob Meta die Einführung seiner neuen AGB zunächst auf den 20. November 2026, dann auf unbestimmte Zeit.

Meta stellt sich Blankoscheck für fremde Inhalte aus

Meta lotet einmal mehr kackendreist die Grenzen des Möglichen aus – und zwar offenbar so lange, bis jemand Stopp sagt. Das ist zwar keine neue Erkenntnis. Mit seinen aktualisierten Nutzungsbedingungen hat das Unternehmen der Dreistigkeit aber die Krone aufgesetzt. Denn das Kleingedruckte hat es in sich. Meta will offenbar nicht nur geteilte Links auswerten, sondern gleich die dahinterliegenden Websites samt ihrer Inhalte durchleuchten und kommerziell verwursten. Einfach so. Ohne zu fragen. Das ist eine neue Qualität der digitalen Selbstbedienungsmentalität.

Denn was Verlage und Medien über Jahre mit journalistischem Aufwand, redaktioneller Arbeit und erheblichen finanziellen Investitionen aufgebaut haben, will der Facebook-Konzern für sein ohnehin schon krummes Geschäftsmodell nutzen. Besonders pikant ist dabei die Verknüpfung mit geschäftlichen Meta-Konten. Oder: Wer auf den Plattformen präsent sein will, könnte dafür mit der Preisgabe seines gesamten digitalen Angebots bezahlen. Das wäre nicht nur eine ziemlich einseitige Geschäftsbeziehung, sondern ein Blankoscheck, den sich Meta einfach selbst ausstellt – und zwar über andere hinweg.

Doch der Zuckerberg-Konzern ist damit längst nicht allein. Auch Google bedient sich zunehmend an journalistischen Inhalten, ohne Verlage dafür angemessen finanziell zu beteiligen oder ihnen im Gegenzug nennenswerten Traffic zu liefern. Oder: Die großen Plattformkonzerne profitieren von journalistischer Arbeit, während deren wirtschaftliche Grundlage zunehmend unter Druck gerät. Das Problem ist also größer als Meta. Doch: Wer die digitale Öffentlichkeit kontrolliert, sollte nicht automatisch auch über die Inhalte verfügen dürfen, die sie überhaupt erst mit Leben füllen.

Stimmen

  • Angela Mills Wade, Geschäftsführerin des European Publishers Council, in einem Statement: „Meta scheint seine Geschäftsbedingungen zu nutzen, um sich pauschale Erlaubnis zu verschaffen, die Websites von Verlagen zu scrapen und deren journalistische Inhalte für KI zu verwenden. Die Führung eines Geschäftskontos oder das Teilen eines Links durch einen Leser sollte niemals als pauschale Lizenz zur Verwertung der Inhalte eines Verlags angesehen werden. Journalismus erfordert Investitionen, Fachwissen und Rechenschaftspflicht. Meta kann sich nicht einfach selbst die Erlaubnis erteilen, diese Arbeit zu nutzen.“
  • Auch das Bündnis Zukunft Presse kritisiert den Facebook-Konzern scharf: „Meta will künftig die vollständigen Websites und Archive der Verlage automatisiert erfassen, kopieren, abspeichern und für eigene, automatisierte sowie nicht-automatisierte kommerzielle Produkte auswerten. Damit macht Meta den Zugang zu seinen Plattformen von der kostenlosen Preisgabe des gesamten digitalen Verlagsprodukts abhängig. Das ist skrupelloser Diebstahl. Rechtlich ist es eine missbräuchliche Koppelung und ein Verstoß gegen den Digital Markets Act.“
  • Ein Meta-Sprecher wies die Vorwürfe zwischenzeitlich zurück: „Die von uns zusammengefassten Bestimmungen zum Crawling galten ausschließlich für unsere Anzeigen und Geschäftsprodukte, und das haben wir in den Bestimmungen selbst klargestellt. Dies ändert nichts daran, wie Meta Webcrawler einsetzt. Wie immer können Inhaber von Inhalten die Datei „robots.txt“ nutzen, um ihre Präferenzen anzugeben. Es geht hier nicht um das Scraping von Nachrichtenseiten, und diese Aktualisierungen verleihen uns keine neuen Rechte, die diese Präferenzen außer Kraft setzen.“

Wie Meta seine Macht ausnutzen will

Vor allem die technischen Möglichkeiten hinter den neuen Meta-AGB machen das Vorhaben so brisant. Denn automatisierte Crawler könnten binnen kürzester Zeit riesige redaktionelle Archive erfassen und die Inhalte in Vektordatenbanken und Analysesysteme überführen. Das Problem: Was einmal abgeflossen ist, lässt sich kaum noch kontrollieren, geschweige denn vollständig zurückholen.

Hinzu kommt ein gewisses Machtspiel. Oder besser gesagt: der Versuch, die eigene Marktmacht auszunutzen. Wer den neuen Bedingungen etwa widersprechen möchte, kann das kaum tun, ohne gleichzeitig auf die Meta-Dienste verzichten zu müssen. Für Medienhäuser, die auf Reichweite, Sichtbarkeit und teilweise auch Werbeanzeigen bei Facebook und Instagram angewiesen sind, ist das keine echte Wahlfreiheit. Der einzig wirksame Widerspruch wäre letztlich also ein Abschied von den Plattformen.

Wirtschaftlich ist das für viele aber kaum eine Option. Dass Meta mit seinem skrupellosen Vorstoß innerhalb der EU durchkommt, ist aber äußerst unwahrscheinlich. Und das ist auch gut so! Europa muss deutlich machen, dass wirtschaftliche Abhängigkeiten keine Blankovollmacht zur Verwertung fremder Inhalte begründen. Andernfalls könnten sich die Plattformkonzerne künftig nicht nur als Wächter der digitalen Öffentlichkeit verstehen, sondern gleich noch als deren Eigentümer, wenn sie das ohnehin nicht schon tun.

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Batterie aus Hörgeräten könnte plötzlich Lithium-Akkus Konkurrenz machen

03. November 2026 um 05:45

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Zink-Luft-Batterien, Energie, Batterie, Energiespeicher

Bisher sind Zink-Luft-Batterien vor allem als zuverlässige Einwegoption in Hörgeräten bekannt. Einem Forscherteam der TU Darmstadt ist kürzlich ein wichtiger Schritt in der Grundlagenforschung gelungen, der die Entwicklung wiederaufladbarer Batterien dieser Art voranbringt. 

Zink-Luft-Batterien bergen ein großes Potenzial. Denn theoretisch können sie bis zu fünfmal mehr Energie speichern als aktuelle Lithium-Ionen-Akkus. Ein Forscherteam um Professor Jörg J. Schneider am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt hat dafür ein neuartiges Katalysatormaterial entwickelt. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse am 27. September 2026 im Fachjournal Advanced Science.

Hintergrund ist ein neu entwickeltes Verbundmaterial, das als langlebiger Katalysator wirkt und in einem Laborexperiment bereits bis zu 300 Stunden Betriebszeit ermöglichte. Im Zentrum steht ein „atmendes“ Akkusystem, das Sauerstoff aus der Umgebungsluft als aktiven Partner nutzt.

Genau hier lag allerdings über Jahrzehnte ein ungelöstes Problem. Als Einwegbatterien verrichten Zink-Luft-Systeme in Hörgeräten zuverlässig ihren Dienst, doch solche Systeme ließen sich bislang kaum wieder aufladen. Das liegt daran, dass sich die komplizierten chemischen Vorgänge in der Zelle technisch nur schwer beherrschen lassen. Denn beim Laden und Entladen muss der Prozess in beide Richtungen zuverlässig unterstützt werden.

Mineralien und Nanohörner: So arbeitet der Zwei-Wege-Katalysator

Grundlage des neuen Materials sind sogenannte Spinelle, eine in der Natur vorkommende Mineralgruppe. Nanoskalige Nickel-Ferrit-Partikel aus dieser Gruppe kombinierten die Darmstädter mit mikroskopisch feinen Kohlenstoff-Nanohörnern. Winzige Katalysatorteilchen sitzen dabei fest auf dem Kohlenstoffgerüst verankert.

Das fertige Kompositmaterial vereint durch den Einsatz von Stickstoff und Phosphor drei wesentliche Fähigkeiten in sich. Es leitet elektrischen Strom, ist chemisch stabil und aktiviert den Sauerstoff für die Reaktion. Das bedeutet, dass der Katalysator beide Reaktionen unterstützt.

Beim Entladen wird der Luftsauerstoff chemisch umgesetzt, beim Wiederaufladen wird er wieder freigesetzt. Dieser Vorgang geschieht an der sogenannten Dreiphasengrenze. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Punkt, an dem fester Katalysator, flüssiger Elektrolyt und gasförmiger Sauerstoff dauerhaft stabil zusammenwirken können.

Hohes Potenzial in der Grundlagenforschung für wiederaufladbare Zink-Luft-Batterien

Die Technologie birgt Potenzial für die Zukunft. Da sie den Sauerstoff aus der Umgebungsluft nutzen, können Zink-Luft-Batterien theoretisch bis zu fünfmal mehr Energie speichern als gängige Lithium-Ionen-Akkus. Hinzu kommt der Umweltaspekt. Denn das neue Katalysatormaterial basiert auf Eisen, Nickel und Kohlenstoff. Es eröffnet damit neue Perspektiven, um die bisherige Wegwerfpraxis bei Zink-Luft-Batterien langfristig hinter sich zu lassen.

Die Arbeit markiert einen wichtigen Schritt in der Grundlagenforschung. Im Experiment ermöglichte der neue Verbundkatalysator bis zu 300 Stunden Betriebszeit. Trotzdem ist noch nicht absehbar, wann wir die Ansätze skaliert in der Praxis sehen werden. Die ersten Fortschritte sind aber getan.

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Vom Reagenzglas zur Großproduktion: Deutschland drückt bei Batterien aufs Tempo

02. November 2026 um 19:00

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Batterieforschung Batterie Akku Forschung

Neue Batteriematerialien werden bisher meist in kleinen Labormengen getestet. Eine neue Pilotlinie in Ulm könnte das ändern und den Weg vom Forschungslabor zur industriellen Produktion deutlich verkürzen. Denn sie ermöglicht die Herstellung von bis zu 100 Kilogramm Material pro Charge.

Die Entwicklung von neuartigen Batteriematerialien stellt oft einen langwierigen Prozess dar. Vor allem der Weg vom Forschungslabor in die industrielle Produktion ist oft lang und aufwändig.

Problematisch ist dabei vor allem die Produktion in größerem Maßstab. Denn viele vielversprechende Materialien lassen sich zwar im Labor in kleinen Mengen herstellen, sind in der Großproduktion dann aber problematisch.

Was bei wenigen Gramm in kleinen Testreihen funktioniert, muss sich nicht unbedingt ohne Weiteres auf mehrere Kilogramm übertragen lassen. Denn dafür müssen Herstellungsprozesse angepasst, Materialeigenschaften konstant gehalten und die Reproduzierbarkeit sichergestellt werden.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Ulm will diese Lücke nun schließen. Eine neue Pilotlinie kann dafür Batteriematerialien bis zu 100 Kilogramm pro Charge herstellen.

Bis zu 100 Kilogramm pro Charge: So funktioniert die neue Pilotlinie

Die Pilotlinie „Powder-Up!“ am ZSW in Ulm ermöglicht es, neue Batteriematerialien unter realitätsnahen Bedingungen herzustellen. Dafür können Chargen von bis zu 100 Kilogramm skaliert werden.

Die maximale Kapazität der Pilotlinie liegt bei 100 Kilogramm Material pro Charge. Nach Angaben des ZSW konnten erste Kathodenmaterialien bereits erfolgreich auf Mengen von rund 15 Kilogramm hochskaliert werden.

Das Projekt umfasst mehr als 135 Anlagen und Geräte auf rund 2.400 Quadratmetern Nutzfläche. Hier stehen alle Geräte zur Verfügung, die sämtliche Produktionsschritte von der Materialsynthese bis zur Qualitätssicherung abdecken können.

Im Mittelpunkt der Forschung sollen dabei vor allem neuartige Kathodenmaterialien stehen. Sie bilden den Pluspol einer Batterie und gehören insbesondere bei Lithium-Ionen-Batterien zu den teuersten und ökologisch problematischsten Bestandteilen.

Grund dafür sind unter anderem Bestandteile wie Nickel und Kobalt, die bei ihrer Gewinnung hohe Kosten und Umweltbelastungen verursachen. Ein Schwerpunkt der Ulmer Pilotlinie liegt deshalb auf der Weiterentwicklung sogenannter NMC-Kathodenmaterialien, die aus Nickel, Mangan und Kobalt bestehen. Diese Materialien ermöglichen eine hohe Energiedichte und können so vor allem für Elektroautos mit großer Reichweite interessant sein.

Bessere Verzahnung von Forschung und Industrie

Die neue Pilotlinie soll auch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie ermöglichen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können die Anlage nutzen, um neue Batteriematerialien gemeinsam zu entwickeln, Herstellungsverfahren zu erproben und deren Eignung für die industrielle Produktion zu überprüfen.

So sollen vielversprechende Forschungsergebnisse schneller in die Praxis überführt und der aufwendige Übergang vom Labormaßstab zur Serienfertigung erleichtert werden. „Mit Powder-Up! können Unternehmen eigene Materialkonzepte industrietauglich validieren, gemeinsam neue Syntheseverfahren entwickeln oder von der digitalen Datenplattform profitieren“, erklärt ZSW-Vorstand Prof. Dr. Markus Hölzle. „Das ZSW ist damit der bundesweite Ansprechpartner für alle, die verbesserte Materialien für Batterien entwickeln und für die Massenproduktion vorbereiten möchten.“

Die Forschung in der neuen Pilotlinie fokussiert sich aktuell mit Lithium-Eisen-Phosphat auf eine zweite Produktklasse für Kathodenmaterialien, bei der bereits Mengen im Kilogrammmaßstab hergestellt werden können. Zusätzlich stehen auch Materialien für Natrium-Ionen-Batterien im Fokus.

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iPad, AirPods, Galaxy Buds: UPDATE-Newsletter empfehlen & Tech-Preise gewinnen

02. November 2026 um 14:04

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UPDATE Empfehlung

Von Anfang November bis Nikolaus verlosen wir tolle Preise unter allen, die unseren UPDATE-Newsletter an Freunde und Kollegen weiterempfehlen. Zu gewinnen gibt es ein Apple iPad, Apple AirPods und Samsung Galaxy Buds.

UPDATE empfehlen & gewinnen: So funktioniert’s

  1. Link holen: Deinen persönlichen Einladungslink findest du bis zum 6. Dezember 2026 in jeder UPDATE-Ausgabe. Über diesen Link können wir dir neue Abonnenten zuordnen. Wenn du UPDATE noch nicht abonniert hast, kannst du das hier kostenlos nachholen.
  2. Link verschicken: An Kollegen, Freunde oder Familie, die sich für KI und Tech interessieren. Bitte nur ehrliche und ausgewählte Empfehlungen, Massenmails, Spam und Manipulationsversuche werden disqualifiziert.
  3. Los bekommen: Sobald sich jemand über deinen Link anmeldet und die Anmeldung bestätigt, bekommst du ein Los. Jede Anmeldung entspricht einem Los. Je mehr Lose du hast, desto höher deine Chance auf einen der drei Gewinne bei unserer Ziehung am 7. Dezember 2026.

Fragen und Antworten

Wann und wie wird gezogen? Einladen kannst du bis Sonntag, 06.12.2026 (Nikolaus) um 23:59 Uhr. Am Montag, 07.12.2026 ziehen wir die drei Gewinner aus allen gültigen Losen. Gelost wird nach dem Zufallsprinzip, das erste Los gewinnt das iPad, das zweite Los gewinnt die AirPods, das dritte Los gewinnt die Galaxy Buds. Wer gewinnt, bekommt eine E-Mail an die Adresse, mit der er oder sie UPDATE abonniert hat.

Wo sehe ich meine Lose? In jeder UPDATE-Ausgabe steht dein aktueller Stand. Bitte beachte: Nur vollständig angemeldete Personen zählen. Die eingeladene Person muss also ihre Anmeldung in der Bestätigungsmail mit einem Klick auf den Button bestätigen.

Wer darf mitmachen? Alle ab 18 mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich, die UPDATE abonniert haben (außer Mitarbeiter der BASIC thinking GmbH und alle, die an der Durchführung beteiligt sind).

Zählt es, wenn sich jemand ab- und wieder anmeldet? Nein. Es zählen nur Leute, die vorher kein UPDATE-Abo hatten und bei der Ziehung noch angemeldet sind.

Kostet das etwas? Nein. UPDATE ist kostenlos, die Teilnahme und Empfehlungen auch.

Es gelten die Teilnahmebedingungen (AGB).

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!
Dein BASIC thinking-Team

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Millionenbetrug mit Fake-Songs: Wer stoppt die KI-Musikflut?

02. November 2026 um 11:00

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KI-Songs Musik Betrug Spotify Streaming

Für künstliche Kunst stehen nicht nur Tür und Tor, sondern auch die Fenster weit offen. Doch was mit nervigem KI-Abklatsch begann, hat bei Streamingdiensten längst den Weg für Täuschung und ernsthaften Betrug betoniert. Gerade in der Musikbranche sind Deepfakes eine Häufigkeit. Das betrifft sowohl Künstler als auch Nutzer. Nur: Wer übernimmt die Verantwortung? Eine kommentierende Analyse.

Wie KI-Songs auf fremden Künstlerprofilen landen

  • Ein prominentes Beispiel ist Tara Nome Doyle. Die Singer-Songwriterin, Pianistin und Komponistin bekam eine E-Mail von Spotify, in der stand, dass demnächst neue Musik von ihr veröffentlicht werden würde. Doch sie hatte nichts dergleichen veranlasst. „Ich war erst mal einfach sprachlos und schockiert“, so Doyle in einem ARD-Podcast. Sie ist bei Weitem nicht allein mit solchen Erfahrungen. Vom US-amerikanischen Songwriter Jeff Tweedy über die legendäre Rockband Toto bis hin zum Jazzpianisten Jason Moran – sie alle sahen sich mit unautorisierten Veröffentlichungen in ihrem Namen oder auf ihren Profilen konfrontiert.
  • Brisant: Das Vorgehen ist so einfach, wie Songs mittels KI zu erstellen. Denn dafür müsse die Musik zusammen mit Artwork und Metadaten lediglich bei entsprechenden Digitalvertrieben eingereicht werden, die sie wiederum an typische Streamingdienste wie Spotify weitergeben. Der als Urheber hinterlegte Name wird in der Regel nicht verifiziert – und schon landet der KI-Kram auf Künstlerprofilen. Wie leicht sowas ist, hat der Musiker und YouTuber Venus Theory in einem Selbstversuch gezeigt.
  • Besonders aktuell ist der Kasus von Michael Smith aus North Carolina, der als erster bundesstrafrechtlich verfolgter Fall von manipuliertem Musikstreaming in den USA gilt – und von vielen entsprechend gefeiert wird. Nachdem Smith KI-generierte Musik bei Spotify und anderen Diensten veröffentlicht und via Bots in die Charts gebracht hat, wurde er zu 18 Monaten Haft verurteilt. Smith soll 1.040 Accounts verwendet und darüber täglich etwa 636 KI-Songs gestreamt haben, wie der Rolling Stone nach eigener Recherche berichtet. So soll er mehr als 1,2 Millionen Dollar im Jahr eingenommen haben.

Wer zahlt die Rechnung für KI-Betrug?

Auch Jason Moran hat vom Betrug in seinem Namen erst nichts mitbekommen. Denn das Fake-Album ist bei Spotify gelandet – eine Plattform, die er selbst gar nicht nutzt. Nur durch den Hinweis eines Freundes sei er darauf gestoßen. Und Moran staunte nicht schlecht, als er reingehört hat: „Auf der ganzen verdammten Platte kommt nicht mal ein Pianist vor. Das war nicht ansatzweise das, was ich machen würde.“ Das zeigt, wie undurchsichtig die Masche ist – und wie plump der Betrugsversuch sein kann.

Bislang haben wir uns mit der Künstlerseite beschäftigt. Doch was ist mit den Nutzern? Millionen Menschen bezahlen für Musikstreamingdienste – und finanzieren dabei mitunter unwissentlich ein System, in dem Betrüger mit KI-Fälschungen und künstlichen Klicks reichlich Geld scheffeln. Es geht also nicht nur darum, dass KI-Songs überhaupt entstehen (der Zug ist schon gar nicht mehr in Hörweite), sondern vielmehr darum, wie Betrüger mit KI-Musik manipulieren – und wer am Ende die Rechnung bezahlt.

Wie also dagegen vorgehen? Die Rechtslage bleibt ein Flickenteppich mit vielen Löchern, durch die Betrüger nach wie vor schlüpfen können. So befasst sich Artikel 50 der neuen EU-KI-Verordnung zwar mit Transparenzpflichten und Deepfakes, verbietet sie aber nicht. Dafür ist immer häufiger die Rede von Kennzeichnungen. Doch das Konzept kratzt allenfalls an der Oberfläche.

Stimmen

  • Tara Nome Doyle in ihrem Instagrampost von Februar 2026: „Überprüft eure Künstlerprofile, denn ich habe gerade festgestellt, dass unter meinem Namen Songs veröffentlicht wurden […], bei denen Bildmaterial verwendet wurde, das ganz offensichtlich KI-Versionen meines Artworks sind.“ Ferner bat sie darum, den Beitrag mit anderen Musikern zu teilen, denn sie „hätte es wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, wenn [ihr] Manager nicht darauf hingewiesen hätte“.
  • „Michael Smith hat Super-Intelligence-Technologie ausgenutzt, um einen Betrug zu begehen“, erklärt der US-Staatsanwalt Jamie McDonald. „Indem er Musikstreaming-Plattformen mit automatisierten Bots anstelle von Verbrauchern und gefälschten Songs anstelle von kreativen Werken überschwemmte, hat Smith echten Künstlern und ihren Fans Tantiemen in Millionenhöhe vorenthalten.“
  • Tobias Holzmüller, CEO der GEMA, hat im Rahmen einer Studie zu KI in der Musikbranche bereits 2024 eine bedenkliche Prognose gestellt: „Die Urheberinnen und Urheber benötigen Transparenz und Kontrolle über die Nutzung ihrer Werke. Vor allem aber brauchen sie eine faire Beteiligung an den Erlösen, die sich im Bereich der generativen KI bis 2028 verzehnfachen werden.“

Warum Gesetze hinterherhinken

Der KI-Wahnsinn im Streaminggeschäft reicht von „nervig“ bis „betrügerisch“. Doch es bleibt keineswegs bei einzelnen Fake-Songs. Inzwischen gibt es sogar Label für KI-Musik. Und mit dem generativen KI-Tool Suno kann jeder anhand von Prompts ganze Musikstücke inklusive Gesang, Text und Instrumenten erzeugen. Das funktioniert aber nur, weil beispielsweise die Suno-KI mit Liedern trainiert wird, die echte Menschen geschrieben und komponiert haben. Stichwort: Urheberrecht. Schon im April 2023 haben wir gefragt: Ist KI der Totengräber des Urheberrechts? Seitdem hat sich viel getan – doch nicht zum Guten. Ein aktuelleres Beispiel sind Synchronsprecher, die Netflix boykottieren.

Zurück zum Musikbereich, denn hier hat die Flut zu einer Überschwemmung geführt: Immer mehr künstlich generierte Songs landen auf den Plattformen. Laut dem internationalen Musikstreamingdienst Deezer würden allein dort rund 90.000 KI-generierte Titel pro Tag erscheinen, was im Juni 2026 an Spitzentagen mehr als die Hälfte aller neuen Uploads ausgemacht habe – Tendenz kontinuierlich steigend.

Apropos Deezer: Der Anbieter hat Anfang des Jahres verkündet, bis zu 85 Prozent der KI-Musikstreams wegen Betrugs nicht zu monetarisieren. Technologische Hilfe, um solche Fälle aufzudecken, bietet ein hauseigenes KI-Erkennungstool, das Deezer jetzt verkaufen möchte – für mehr Transparenz in der Musikbranche. Ein Geschäft mit dem Missstand. Dennoch: Genau solche Lösungen braucht es, weil niemand so richtig Verantwortung übernehmen will.

Allerdings bleibt KI eine Landschaft voller Grauzonen. Gesetze und Regulierungen können mit dem Entwicklungsspeed nicht mithalten. Umso erfreulicher sind Urteile wie das gegen Michael Smith. Oder der Erfolg im Rechtsstreit der GEMA gegen Suno. Hier hat das Landgericht München festgestellt, dass Suno „durch das Training mit weltbekannten Songs aus dem Repertoire der GEMA in den USA, aber auch durch deren Speicherung und Wiedergabe in Europa gegen geltendes amerikanisches und deutsches Urheberrecht verstößt“. Fakt ist aber, dass neben dem Urheberrecht auch die Persönlichkeitsrechte von Künstlern besser geschützt werden müssen.

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Halbe Million Elektroautos getestet: Batterien überraschen nach 150.000 km

02. November 2026 um 05:45

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Report E-Auto Batterie Alterung

Die weltweit größte unabhängige Studie zur Batteriegesundheit gebrauchter E-Autos zeigt anhand von Langzeittests, dass die Batterien von Elektroautos langsamer altern als etliche vermuten. Auch nach 150.000 Kilometern überzeugen viele Modelle mit der noch vorhandenen Kapazität. Doch die Ergebnisse schwanken.

Der „AVILOO Certified EV Battery Report“ basiert auf Gebrauchtwagen, deren Batteriezustand nicht geschätzt, sondern tatsächlich dokumentiert ist. Hier fußt auch die Kernbotschaft der ersten AVILOO-Studie: „Testen Sie Ihr Fahrzeug unabhängig, statt den Zustand zu erraten“. Teil der Untersuchung waren mehr als 500.000 Tests, die zwischen 2022 und 2026 an 20 gängigen E-Auto-Modellen stattgefunden haben – mit Daten aus Europa, Nord- und Südamerika, Australien und Asien, um unterschiedliche Klimazonen einzubeziehen.

Wie AVILOO die Batteriegesundheit von Elektroautos berechnet

AVILOO aus Österreich bezeichnet sich als globalen Marktführer für die E-Auto-Batteriediagnose. Anfang September 2026 hat das Unternehmen zum ersten Mal den „AVILOO Certified EV Battery Report“ veröffentlicht, der jetzt zweimal im Jahr erscheinen soll.

Eigens entwickeltes Diagnoseverfahren statt Selbstauskunft der Fahrzeuge: Die unabhängigen AVILOO-FLASH-Tests berechnen die Batteriegesundheit anhand von Algorithmen. Damit richtet sich AVILOO an eine breite Zielgruppe: alle, die ein gebrauchtes E-Auto kaufen, verkaufen, finanzieren oder versichern.

Der Report zeigt den medianen Batteriezustand bei drei Kilometerständen (50.000, 100.000 und 150.000 Kilometern) und die Bandbreite, in der sich 99 Prozent der gebrauchten E-Autos an diesen Punkten bewegen. Dafür wird aus unabhängigen FLASH-Test-Daten für jedes Modell eine statistische Verteilung des sogenannten State of Health (SoH) an jedem Kilometerstand erstellt.

Der SoH meint den noch vorhandenen Prozentsatz der anfänglichen Batteriekapazität. Die Kennzahl gilt als besonders wichtig, um die Alterung einer gebrauchten E-Auto-Batterie darzulegen. Beträgt der SoH beispielsweise 92 Prozent, liefert die Batterie rund 92 Prozent der ursprünglichen Reichweite pro Ladung.

Nach 150.000 km noch 91 Prozent: Warum Elektroauto-Batterien weit über den Garantiezusagen liegen

Im Durchschnitt liegt der SoH über die 20 Modelle hinweg bei allen drei Kilometerständen über 90 Prozent. Während es bei 50.000 Kilometern noch rund 95 Prozent sind, sinkt der Wert bei 150.000 Kilometern zwar, befindet sich aber immer noch bei etwa 91 Prozent.

Interessant wird es beim Vergleich mit den Garantieangaben. Denn die meisten Hersteller sichern bei 160.000 Kilometern mindestens 70 Prozent zu. Somit lässt sich grundlegend festhalten, dass die Batteriegesundheit am Markt insgesamt weiterhin robust ist – und dass der Verschleiß bei vielen Autos sogar weit unter der Haftungsgrenze der Hersteller liegt.

Die Testsieger sind der Mercedes-Benz EQA, der Hyundai Ioniq 5 und der BMW i4. Alle drei Modelle haben nach 150.000 Kilometern noch etwa 94 Prozent SoH. Rund 93 Prozent erreichen der Hyundai Kona EV, der Volvo XC40 Recharge und der Ford Mustang Mach-E. Das beste Tesla-Modell liegt bei knapp 90 Prozent.

Warum zwei identische E-Autos unterschiedlich altern können

AVILOO betont, dass die Daten stark schwanken – und zwar nicht nur zwischen verschiedenen Modellen, sondern „auch zwischen einzelnen Fahrzeugen desselben Modells“. Dabei seien die Unterschiede mitunter so groß, dass sie den realen Fahrzeugwert verändern würden.

Ein Beispiel: Der Volkswagen ID.4, einem Test zufolge Platz sechs der besten elektrischen Kompakt-SUV im Jahr 2026, erreicht im AVILOO-Report nach 150.000 Kilometern aufgerundet 91 Prozent SoH. Allerdings würde der SoH einzelner ID.4-Autos bei höheren Kilometerständen um bis zu zwölf Prozent schwanken.

Laut Marcus Berger, dem CEO von AVILOO, würden Durchschnittswerte viel verschleiern:

Ja, E-Auto-Batterien altern besser, als ihr Ruf vermuten lässt, aber das ist nicht die spannendste Erkenntnis. Viel wichtiger: Die Batteriegesundheit unterscheidet sich stark zwischen Modellen, und noch stärker zwischen einzelnen Autos desselben Modells. Zehn oder fünfzehn Prozentpunkte Unterschied beim State of Health bedeuten einen echten Unterschied bei Reichweite, Wert und Verlässlichkeit. Ohne unabhängigen Test wissen Sie einfach nicht, wo Ihr Auto in dieser Bandbreite steht.

Zudem gibt es mehr Faktoren, die die Batteriegesundheit beeinflussen, als die gefahrenen Kilometer. So würde eine Batterie in kühleren Regionen beispielsweise langsamer laden und anders verschleißen als in wärmeren Gebieten. Auch die Batteriegröße ist entscheidend, weil häufigere Ladezyklen die Alterung beschleunigen können.

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Claude Design Anleitung: So nutzt du den KI-Designer

01. November 2026 um 14:00

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Claude Design

Mit Claude Design gestaltet Claude nicht nur Texte, sondern auch Grafiken: Logos, Instagram-Posts, Etiketten oder den Entwurf einer Website. In unserem neuen Video zeigen wir dir an einem Beispiel, wie du damit Schritt für Schritt einen kompletten Markenauftritt baust. In diesem Artikel erfährst du, wie Claude Design funktioniert, wie du ein Designsystem anlegst, Entwürfe bearbeitest und exportierst und wo die Grenzen liegen. Abonniere jetzt den YouTube-Kanal von BASIC thinking, um kein weiteres Video zu verpassen.

Was ist Claude Design?

Claude Design ist das Design-Werkzeug von Anthropic direkt in Claude. Du beschreibst im Chat, was du brauchst, und Claude baut den Entwurf auf einer Arbeitsfläche daneben auf. Das können Grafiken, Logos, Social-Media-Posts oder Entwürfe für Websites sein.

Anschließend passt du den Entwurf an: per Chat, per Kommentar an einer bestimmten Stelle oder direkt mit der Maus auf der Arbeitsfläche. Zusammen mit Claude Docs für Texte und Claude Slides für Präsentationen deckt Claude Design damit den visuellen Teil der Büroarbeit ab.

Am einfachsten bittest du Claude in einer Unterhaltung um einen Entwurf, etwa ein Logo oder eine Grafik. Alternativ startest du im Bereich Artefakte unter „Design“ mit einer leeren Vorlage. In der Desktop-App von Claude findest du Claude Design außerdem direkt in der Seitenleiste (falls nicht: Mehr -> Seitenleiste bearbeiten -> Design auswählen).

Für wen lohnt sich Claude Design?

Claude Design richtet sich an alle, die regelmäßig Grafiken brauchen, aber keine Designer sind. Das gilt für Selbstständige und Gründer genauso wie für Vereine, Schule und Uni-Projekte.

Besonders hilfreich ist es, wenn du eine Idee schnell sichtbar machen willst. Hast du zum Beispiel eine konkrete Vorstellung von einem Logo, kannst du sie dir als Entwurf zeigen lassen, bevor du Geld für einen Profi ausgibst.

Designsystem in Claude Design anlegen

Bevor du die ersten Grafiken erstellst, lohnt sich ein Designsystem. Das ist so etwas wie das Markenhandbuch für dein Projekt: Farben, Schriften, Schattierungen, abgerundete Ecken und der allgemeine Stil. Claude prüft neue Entwürfe gegen dieses Designsystem und du musst nicht jedes Mal erklären, wie deine Marke aussieht.

Als Grundlage lädst du Material hoch, aus dem Claude deinen Stil ableitet, zum Beispiel ein Logo, Screenshots, eine Präsentation oder ein PDF. Deine Designsysteme verwaltest du unter „Einstellungen“ und „Designsysteme“. Du kannst mehrere anlegen, etwa für unterschiedliche Projekte. Eine Vorlage für den Prompt:

Leite aus diesen Unterlagen ein Designsystem für [Marke] ab. Hauptfarbe ist [Farbe], dazu [weitere Farben]. Der Stil soll [drei Eigenschaften] wirken, nicht [Gegenteil].

Schau dir das Ergebnis genau an, bevor du es nutzt. Ein Designsystem ist immer nur so gut wie das Material, das du hochlädst. Fehlt etwas, lade weitere oder bessere Beispiele hoch oder passe die Einstellungen von Hand an.

So erstellst du ein Logo mit Claude Design

Für ein Logo startest du ein neues Projekt, wählst dein Designsystem aus und beschreibst, was du dir vorstellst. Lass dir am besten mehrere Varianten gleichzeitig zeigen, dann kannst du vergleichen:

Entwirf drei unterschiedliche Logo-Ideen für [Marke]: eins nur mit Schrift, eins mit einem einfachen [Symbol], eins als [Form]. Zeig alle nebeneinander, jeweils auf hellem und auf dunklem Hintergrund.

Der helle und dunkle Hintergrund zeigt dir sofort, ob das Logo überall funktioniert. Ein KI-Logo ist allerdings ein erster Entwurf und noch kein fertiges Markenzeichen. Für ein echtes Unternehmen lohnt sich am Ende oft trotzdem ein Profi, der den Entwurf sauber ausarbeitet.

Social-Media-Grafiken mit Claude Design erstellen

Mit einem Designsystem im Hintergrund musst du Farben und Schriften nicht mehr erwähnen. Du beschreibst nur noch Inhalt und Format:

Erstelle [Anzahl] Instagram-Posts im Format 4:5 für [Anlass]. Ein Post [Inhalt 1], einer [Inhalt 2]. Nutze unser Logo und wenig Text.

Gib dabei immer das Format an. Eine Instagram-Story ist hochkant, ein Post meist 4:5, ein LinkedIn-Banner sehr breit. Ohne Formatangabe rät Claude, und du musst hinterher korrigieren.

Etiketten und Website-Entwürfe mit Claude Design

Claude Design eignet sich auch für Etiketten und einfache Produkt-Illustrationen. Für einen Shop-Entwurf oder eine Präsentation reicht das oft schon:

Gestalte für [Produkt] ein [Form] Etikett im Stil unseres Logos. Zeig das Produkt als einfache Illustration, so wie es im Online-Shop aussehen würde.

Ebenso kannst du dir den Entwurf einer Website bauen lassen, zum Beispiel einer Startseite. Claude stellt dabei oft Rückfragen, bevor es loslegt. Wichtig: Das Ergebnis ist ein Entwurf, keine fertige Website. Funktionen wie Warenkorb oder Bezahlung laufen nicht. Den Entwurf kannst du aber selbst nachbauen, an einen Entwickler geben oder als Vorlage nutzen.

Erstelle einen Entwurf für die Startseite von [Projekt] mit [Abschnitten]. Zielgruppe ist [Zielgruppe].

In unserem Video über Claude Design zeigen wir dir zudem, wie du aufwändige Animationen für deinen Website-Entwurf baust.

So bearbeitest du Entwürfe in Claude Design

Für Änderungen gibt es drei Wege. Große Umbauten wie ein anderes Farbschema oder ein neues Layout beschreibst du im Chat. Für gezielte Änderungen klickst du eine Stelle auf der Arbeitsfläche an und hinterlässt einen Kommentar, zum Beispiel Mach [Element] kräftiger, damit man es auch ganz klein noch erkennt.

Kleinigkeiten erledigst du direkt selbst: Texte anklicken und ändern, Elemente mit der Maus verschieben, vergrößern oder ausrichten. Je genauer deine Vorstellung ist, desto besser trifft Claude sie. Beschreibe Stil, Zielgruppe und Format und hänge Beispiele an, die dir gefallen, etwa Posts oder Websites, die du gesehen hast.

Claude Design exportieren und teilen

Über den Button „Export“ oben rechts lädst du deine Entwürfe herunter. Hier stehen unter anderem HTML, PDF und PNG zur Verfügung. Außerdem kannst du Entwürfe an andere Werkzeuge wie Canva schicken und dort weiterbearbeiten.

Deine Entwürfe sind zunächst privat. Über „Teilen“ legst du fest, wer sie öffnen darf und ob diese Personen nur ansehen, kommentieren oder auch bearbeiten können.

Was Claude Design noch nicht kann

Claude Design ist kein Fotostudio. Fotorealistische Produktfotos gehören nicht zu den Funktionen, die Anthropic beschreibt. Dafür brauchst du andere Werkzeuge wie ChatGPT oder Canva und für echte Shop-Fotos am Ende echte Produkte und gutes Licht.

Dazu kommt: Ohne eigenes Designsystem und Anpassungen erkennt man den typischen KI-Look schnell. Hier solltest du also darauf achten, einen eigenen unverwechselbaren Stil zu entwickeln.

Fazit: Ist Claude Design eine Canva-Alternative?

Für den ersten Entwurf ist Claude Design eine echte Alternative. Logo-Ideen, Social-Media-Posts oder Etiketten entstehen schnell, oft schneller, als man in Canva die passende Vorlage gefunden hat. Mit einem gut gemachten Designsystem bleiben die Ergebnisse außerdem einheitlich.

Ganz ersetzen kann Claude Design Canva aber nicht. Für Fotos und den letzten Feinschliff landest du oft trotzdem dort oder in Profi-Tools, praktischerweise direkt über den Export.

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EcoFlow STREAM 5000 mit Solarmodulen: Welches Bundle zu deinem Zuhause passt

01. November 2026 um 09:30

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EcoFlow STREAM 5000 mit Solarmodulen

Der EcoFlow STREAM 5000 verbindet Solarmodule, Wechselrichter und einen Speicher mit 5.024 Wh in einem Gerät. In der Zeit vom 26. Oktober bis einschließlich 8. November, gibt es zwei Bundles mit 100 Euro Rabatt über den Code Power100off: das Bundle mit 4 × 500 W und das Bundle mit 8 × 500 W.

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher löst ein Problem, das viele Haushalte kennen: Solarstrom fällt mittags an, verbraucht wird er aber häufig abends. Der STREAM 5000 speichert den Überschuss und gibt ihn später ab. Das Gerät vereint Batterie, Wechselrichter und Solareingang in einem Gehäuse. Dadurch fallen zusätzliche Komponenten weg, die man sonst aufeinander abstimmen müsste.

Die nutzbare Kapazität liegt bei 5.024 Wh. Die Ausgangsleistung beträgt 3.000 W, die Solareingangsleistung bis zu 5.000 W über vier unabhängige MPPT-Tracker. Laut Herstellerangabe hält der Akku bis zu 10.000 Ladezyklen. Im Auslieferungszustand speist das Gerät maximal 800 W ins Hausnetz ein. Dieser Wert entspricht der Grenze für Steckersolargeräte.

Speicher ausbauen, wenn der Strombedarf wächst

Ein Speicher, der mitwächst, ist besonders dann wertvoll, wenn eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt. Bis zu zwei Erweiterungsbatterien mit jeweils 5.000 Wh lassen sich unter den STREAM 5000 stapeln. Mit dem STREAM Gateway nennt EcoFlow bis zu 90 kWh Speicher, 30 kWp Solarleistung und 18 kW Ausgangsleistung. Ein Austausch des Geräts ist dafür nicht nötig.

Das Energiemanagement steuert Laden und Entladen im Hintergrund. Es berücksichtigt Wetterprognosen und dynamische Stromtarife. Wer einen dynamischen Tarif nutzt, kann den Speicher in Zeiten niedriger Strompreise laden lassen.

Zum Bundle mit 4 Modulen

Ein Hinweis zur Rechnung: keine Einspeisevergütung

Für Solarstrom aus Steckersolargeräten gibt es keine Einspeisevergütung. Die Ersparnis entsteht deshalb vor allem durch Eigenverbrauch. Je mehr Strom im Haushalt direkt genutzt oder gespeichert wird, desto stärker sinkt die Stromrechnung. Diese Rechnung sollte man kennen, bevor man ein Bundle wählt.

Auch der Speicher selbst ist rechtlich ein eigener Punkt. Die Produktnorm für Steckersolargeräte deckt Speicher nicht ab. Deren Einbindung kann zusätzliche Pflichten bei Installation und Anmeldung auslösen. Die Einbindung sollte deshalb mit einer Elektrofachkraft geklärt werden.

Bundle 1: 4 × 500 Watt für 2.000 Wp

Das erste Bundle kombiniert den STREAM 5000 mit vier bifazialen 500-Watt-Modulen. Die Modulleistung beträgt damit 2.000 Wp. Mit dem Code Power100off kostet es bei Abholung 1.499 Euro statt 1.599 Euro. Mit Lieferung kostet es 1.599 Euro statt 1.699 Euro. Das Bundle mit vier Modulen eignet sich für Balkone und kleine Flächen mit überschaubarem Verbrauch.

Bei 2.000 Wp liegt die Modulleistung über der Grenze von 960 Wp, bis zu der ein normaler Schuko-Stecker vorgesehen ist. Für den normgerechten Anschluss braucht es deshalb eine spezielle Energiesteckvorrichtung wie den Wieland-Stecker oder einen Festanschluss durch eine Elektrofachkraft. Diesen Punkt sollte man vor dem Kauf einplanen.

  • Modulleistung: 2.000 Wp, also vier Module mit je 500 W
  • Speicher: 5.024 Wh, erweiterbar
  • Preis mit Code: 1.499 Euro (Abholung) bzw. 1.599 Euro (Lieferung)
  • Anschluss: Wieland-Stecker oder Elektrofachkraft

Bundle 2: 8 × 500 Watt für 4.000 Wp

Das zweite Bundle verdoppelt die Modulzahl auf acht Module mit insgesamt 4.000 Wp. Mit dem Code kostet es bei Abholung 1.669 Euro statt 1.769 Euro. Mit Lieferung kostet es 1.819 Euro statt 1.919 Euro. Das Bundle mit acht Modulen richtet sich an Haushalte mit mehr Fläche und höherem Verbrauch.

Der Preisunterschied zu Bundle 1 beträgt bei Abholung 170 Euro. Für die zusätzlichen 2.000 Wp fallen damit rund 8,5 Cent pro Wp an, gemessen an den Bundle-Preisen. Der Speicher fasst allerdings nur 5 kWh. In sonnigen Monaten übersteigt der Ertrag den Speicher oft, dann muss der Verbrauch im Haushalt den Überschuss aufnehmen.

Rechtlich ist Bundle 2 eine andere Kategorie. Über 2 kWp Modulleistung gelten die Regeln für eine reguläre PV-Anlage. Dazu gehören die Anmeldung beim Netzbetreiber, ein Zweirichtungszähler und in der Regel eine Elektrofachkraft. Diese Installation sollte man vor dem Kauf klären.

Welches Bundle zu welchem Haushalt passt

  • Bundle 1 passt, wenn der Platz begrenzt ist und der Verbrauch vor allem tagsüber und abends anfällt.
  • Bundle 2 passt, wenn Dachfläche oder eine große Südfassade vorhanden ist und ein höherer Strombedarf absehbar ist, etwa durch ein E-Auto oder eine Wärmepumpe.
  • Wer wenig Strom verbraucht, sollte prüfen, ob ein kleineres System reicht. Ein großes Bundle lohnt sich nur, wenn der Strom im Haushalt auch genutzt wird.

Aktion und Ablauf

Der Code Power100off gilt vom 26. Oktober bis einschließlich 8. November und reduziert beide Bundles um jeweils 100 Euro, sowohl bei Abholung als auch bei Lieferung. Entscheidend für die Wahl sind zwei Fragen: Wie viel Strom verbraucht der Haushalt, und wo lassen sich die Module montieren? Wer diese beiden Fragen beantwortet hat, findet das passende Bundle schnell.

Zum Bundle mit 8 Modulen

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EmpCo Software Vergleich: Die 5 besten Tools für konforme Green Claims 2026

31. Oktober 2026 um 16:00

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EmpCo Software Vergleich

Ab dem 27. September 2026 gilt die EmpCo Richtlinie (EU) 2024/825 verbindlich und Unternehmen, die weiterhin mit Begriffen wie „klimaneutral“, „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ werben, ohne diese Aussagen konkret belegen zu können, riskieren hohe Bußgelder. Die richtige EmpCo Software kann dabei helfen, Green Claims systematisch zu prüfen, Compliance-Risiken zu minimieren und die eigene Nachhaltigkeitskommunikation rechtssicher aufzustellen. Doch welches Tool passt zu welchem Unternehmen?

Was ist die EmpCo Richtlinie und warum ist sie relevant?

Die EmpCo Richtlinie – kurz für „Empowering Consumers for the Green Transition“ – ist eine EU-Richtlinie, die irreführende umweltbezogene Aussagen im Geschäftsverkehr unterbinden soll. Konkret verbietet sie pauschale Aussagen wie „grün“, „CO₂-neutral“ oder „nachhaltig“, wenn Unternehmen diese nicht mit belastbaren Nachweisen direkt am Produkt untermauern können. Ein bloßer QR-Code, der erst auf einer externen Seite Informationen bereitstellt, reicht dabei nicht aus.

Die Richtlinie ergänzt die europäische Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken (UCPD) und verschärft die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen erheblich. In Deutschland wird sie über das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) durchgesetzt. Wer gegen die Vorgaben verstößt, muss mit hohen Bußgeldern oder sogar Einschränkungen des Marktzugangs rechnen. Bis zum Stichtag bleibt Unternehmen noch Zeit, ihre Kommunikation zu überprüfen und anzupassen- Doch diese Zeit sollte aktiv genutzt werden.

Warum brauchen Unternehmen eine EmpCo Software?

Die manuelle Prüfung aller Umweltaussagen – auf Websites, in Kampagnen, auf Verpackungen oder in Dokumenten – ist aufwendig und fehleranfällig. Eine spezialisierte EmpCo Software automatisiert diesen Prozess, gibt strukturierte Handlungsempfehlungen und hilft dabei, Compliance-Lücken frühzeitig zu erkennen. Ob ein Unternehmen nur einzelne Claims schnell prüfen oder die gesamte Nachhaltigkeitskommunikation systematisch steuern möchte. Für jeden Bedarf gibt es passende Lösungen.

Im folgenden Vergleich haben wir fünf Anbieter nach acht Kriterien bewertet:

  • Preis: Gibt es kostenlose Einstiegsoptionen oder transparente Preismodelle?
  • Zielgruppe: Für welche Unternehmensgrößen und Branchen ist das Tool geeignet?
  • Implementierungsaufwand: Wie schnell lässt sich die Software einrichten?
  • Zeit bis zur Einsatzbereitschaft: Wann kann das Tool produktiv genutzt werden?
  • Anbindung an andere Tools: Welche Schnittstellen zu ERP-, BI- oder CRM-Systemen bestehen?
  • Funktionsumfang: Was kann das Tool konkret leisten?
  • Bewertungen und Nutzererfahrungen: Wie schneiden die Anbieter auf Plattformen wie OMR Reviews ab?
  • Benutzerfreundlichkeit: Wie intuitiv ist die Bedienung?

Die 5 besten EmpCo Softwares im Vergleich 2026

Kein Tool ist für jedes Unternehmen gleich gut geeignet. Die folgende Übersicht stellt die fünf relevantesten Anbieter vor, mit ihren Stärken, Schwächen und dem jeweiligen Einsatzschwerpunkt.

1. leadity

leadity ist eine umfassende Plattform für ESG- und ISO-Management, die sich speziell an mittelständische Unternehmen richtet. Die Software bündelt ESG- und ISO-Management, Klimabilanzierung, CO₂-Management, EmpCo-Prüfung, Reporting sowie Lieferketten- und Product-Compliance in einem zentralen System. Damit geht der Ansatz von leadity deutlich über ein reines Prüfwerkzeug hinaus. Die Plattform versteht Nachhaltigkeit als strategischen Baustein für Transparenz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit.

EmpCo Software Vergleich
Bild: leadity GmbH

Besonders hervorzuheben ist der kostenlose EmpCo-Check: Dieses Microtool stellt 19 gezielte Fragen zu Claim-Art, Belegfähigkeit, Zertifizierung und interner Governance und liefert als Ergebnis einen Konformitäts-Score von 0 bis 100. Damit erhalten Unternehmen ohne großen Aufwand eine erste strukturierte Einschätzung ihrer Green Claims. Eine vertiefte Auswertung mit konkreten Handlungshinweisen wird nach Angabe von Kontaktdaten in einem persönlichen Beratungsgespräch angeboten.

Beim Implementierungsaufwand überzeugt leadity mit einem Score von 9/10 (92 % bei OMR Reviews in der Kategorie „Einfache Einrichtung“). Die Plattform bietet Schnittstellen zu SAP und weiteren ERP-Systemen, BI-Tools wie Power BI, Projektmanagement-Tools wie Jira sowie Excel- und API-Schnittstellen. Auf OMR Reviews erreicht leadity eine Gesamtbewertung von 4,6 von 5 Punkten.

Pros der leadity Software:

  • Geringer Implementierungsaufwand (9/10): Laut Nutzerbewertungen auf OMR Reviews gehört leadity zu den am einfachsten einzurichtenden ESG-Plattformen auf dem Markt.
  • Breite Schnittstellenlandschaft: Anbindungen an SAP, ERP-Systeme, Power BI, Jira und Excel ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Unternehmensstrukturen.
  • Kostenloser EmpCo-Check: Das 19-Fragen-Microtool bietet einen der umfangreichsten kostenlosen Einstiegspunkte im Vergleich.
  • Starke Nutzerbewertungen: 4,6 von 5 Punkten auf OMR Reviews sprechen für eine hohe Zufriedenheit in der Praxis.

Cons der leadity Software:

  • Fokus auf den Mittelstand: Sehr kleine Unternehmen oder Konzerne mit anderen Anforderungen könnten weniger gut abgedeckt sein.
  • Keine öffentlichen Preisangaben: Die Kosten richten sich nach Umsatzklasse und Modulumfang und werden individuell ermittelt.

Preis: Auf Anfrage. Die Kosten richten sich nach Umsatzklasse und gewähltem Modulumfang.

2. Glacier

Glacier bietet eine KI-gestützte ESG-Plattform, die Unternehmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und der Bearbeitung von ESG-Fragebögen unterstützt. Die Software bündelt Unternehmensdokumente und eine Wissensdatenbank und erstellt daraus Antworten für Anforderungen wie CSRD, EcoVadis und CDP. Der spezialisierte EmpCo Checker analysiert Websites, Dokumente, Kampagnen, Verpackungen sowie visuelle Elemente wie Siegel und Symbole anhand von 13 EmpCo-relevanten Kategorien. Die Ergebnisse werden als Ampelbewertung und Risikomatrix mit konkreten Handlungsempfehlungen und Verweisen auf relevante Rechtsgrundlagen in einem PDF-Report zusammengefasst.

Glacier richtet sich nicht ausschließlich an eine bestimmte Unternehmensgröße, sondern vor allem an Organisationen mit komplexen ESG-, Reporting- und Compliance-Prozessen. Belastbare OMR-Kennzahlen zu Benutzerfreundlichkeit oder Implementierungsaufwand sind öffentlich nicht verfügbar.

Pros der Glacier Software:

  • Kostenloser Einstieg: Der EmpCo Checker ist für 3 bis 4 Seiten eines Dokuments kostenlos nutzbar.
  • Breite Zielgruppe: Geeignet für Unternehmen mit komplexen ESG-, Reporting- und Compliance-Anforderungen.
  • Spezialisierter Funktionsumfang: Der EmpCo Checker prüft Websites, Dokumente, Kampagnen, Verpackungen sowie Siegel und Symbole – und deckt damit viele Kommunikationskanäle ab.

Cons der Glacier Software:

  • Kostenpflichtige Vollversion: Über die kostenlose Testmenge hinaus ist der EmpCo Checker gebührenpflichtig.
  • Eingeschränkte Schnittstellenanbindung: Klassische Verbindungen zu ERP-, CRM- oder BI-Systemen werden nicht genannt.
  • Keine unabhängigen Nutzerbewertungen: Auf OMR Reviews sind keine Einträge zu finden, was eine externe Einschätzung erschwert.

Preis: Der EmpCo Checker ist für 3 bis 4 Seiten kostenlos. Für größere Prüfumfänge sind kostenpflichtige Pakete buchbar. Genaue Preise auf Anfrage.

3. sunhat

sunhat positioniert sich als „Collaborative Proof Platform“. Eine Plattform für Nachweismanagement, die ESG-, EHS- und QM-Teams dabei unterstützt, Daten aus verschiedenen Quellen zentral zu bündeln, zu validieren und für wiederkehrende Anforderungen nutzbar zu machen. Die Plattform deckt unter anderem EcoVadis, CDP, ESRS, PPWR, VSME sowie SMETA- und ISO-Audits ab.

Für EmpCo bietet sunhat einen kostenlosen EmpCo Readiness Checker mit sechs Fragen an, der einen Readiness-Score als Ergebnis liefert. Ergänzend gibt es einen kostenpflichtigen EmpCo Compliance Service, bei dem Nachhaltigkeitsexperten Umweltaussagen detailliert prüfen. Bei der Anbindung an andere Tools punktet sunhat mit Verbindungen zu SharePoint, OneDrive, Google Drive, ERP- und Datenplattformen sowie Tools zur CO₂-Bilanzierung und EHSQ-Systemen.

Die Zielgruppe umfasst vor allem mittelständische bis große B2B-Unternehmen, insbesondere Zulieferer, Händler von Rohstoffen und Hersteller von Konsumgütern. Belastbare OMR-Kennzahlen zu Benutzerfreundlichkeit oder Implementierungsaufwand sind öffentlich nicht verfügbar.

Pros der sunhat Software:

  • Breite Zielgruppe: Mittelständische bis große B2B-Unternehmen aus verschiedenen Branchen werden adressiert.
  • Gute Schnittstellenanbindung: Verbindungen zu SharePoint, OneDrive, Google Drive, ERP-Systemen, CO₂-Bilanzierungstools und EHSQ-Systemen.
  • Kostenloser Readiness Checker: Schnelle erste Einschätzung der EmpCo-Konformität ohne Registrierung.

Cons der sunhat Software:

  • Kompakterer EmpCo-Check: Mit nur sechs Fragen ist der Readiness Checker deutlich kürzer als vergleichbare Tools wie der 19-Fragen-Check von leadity.
  • Keine öffentlichen Preisangaben: Kosten werden individuell auf Anfrage ermittelt.
  • Fehlende unabhängige Bewertungen: Keine vergleichbaren OMR-Kennzahlen verfügbar.

Preis: Auf Anfrage. Richtet sich nach Unternehmensgröße, Nutzungsumfang und benötigten Funktionen.

4. Tanso

Tanso ist eine Nachhaltigkeitssoftware, die sich speziell an den produzierenden Mittelstand in Europa richtet. Die Münchner Plattform bündelt CO₂-Bilanzierung, ESG-Datenmanagement und regulatorisches Reporting, damit Industrieunternehmen ihre Emissionen transparent erfassen und gezielt reduzieren können. Zu den Kernfunktionen zählen Corporate Carbon Footprint (CCF), Product Carbon Footprint (PCF), Reduktionsmaßnahmen, EU-Taxonomie, CBAM sowie Analytics und Datenmanagement.

Bei Implementierungsaufwand und Benutzerfreundlichkeit gehört Tanso zu den Spitzenreitern im Vergleich: 9/10 Punkte in beiden Kategorien (91 % bzw. 90 % Score auf OMR Reviews). Die Gesamtbewertung auf OMR Reviews liegt bei starken 4,7 von 5 Punkten. Schnittstellen bestehen zu SAP, Microsoft Dynamics 365 und ProAlpha. Ein spezifisches EmpCo-Prüfwerkzeug fehlt jedoch – EmpCo-relevante Nachweise entstehen bei Tanso vor allem indirekt über die Klimabilanzierungs- und ESG-Reporting-Module.

Pros der Tanso Software:

  • Sehr geringer Implementierungsaufwand (9/10): Einer der besten Werte im Vergleich, bestätigt durch unabhängige OMR-Bewertungen.
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit (9/10): Intuitive Bedienung, die auch ohne tiefes technisches Know-how funktioniert.
  • Starke Gesamtbewertung: 4,7 von 5 Punkten auf OMR Reviews. Der höchste Wert im Vergleich.
  • Relevante ERP-Anbindungen: SAP, Microsoft Dynamics 365 und ProAlpha decken viele Industrieunternehmen ab.

Cons der Tanso Software:

  • Kein dediziertes EmpCo-Tool: Eine direkte Prüfung von Green Claims ist nicht möglich. EmpCo-Relevanz entsteht nur indirekt.
  • Eingeschränkte Zielgruppe: Der Fokus auf die europäische Industrie schließt andere Branchen und Unternehmenstypen weitgehend aus.
  • Keine öffentlichen Preisangaben: Kosten und Zeit bis zur Einsatzbereitschaft werden nicht kommuniziert.

Preis: Auf Anfrage.

5. EmpCo Scanner

Der EmpCo Scanner ist ein KI-gestütztes Tool, das Websites, Texte, Bilder und Werbemittel automatisiert auf potenziell kritische Green Claims nach der EU-Richtlinie 2024/825 prüft. Das Tool erkennt vage Umweltaussagen und fehlende Nachweise und stellt die Ergebnisse mit Risikobewertungen und Handlungsempfehlungen zusammen. Je nach Paket umfasst der Funktionsumfang Website-, Text-, PDF-, Werbemittel- und Social-Media-Checks. Die Ergebnisse beinhalten eine Risikobewertung pro Fundstelle, konkrete Hinweise zum Regelverstoß, einen PDF-Compliance-Report sowie eine Excel-Checkliste für das interne Tracking.

Ein besonderer Vorteil des EmpCo Scanners ist die sofortige Einsatzbereitschaft: Für den Quick-Scan ist weder ein Account noch ein technisches Setup erforderlich. Laut Anbieter dauert ein Website-Scan nur wenige Minuten. Die Anbindung an andere Tools ist jedoch eingeschränkt, und unabhängige Nutzerbewertungen sind öffentlich nicht verfügbar.

Pros des EmpCo Scanners:

  • Kostenloser Einstieg: Bis zu fünf Seiten bzw. einzelne Texte, Bilder oder PDFs können gratis geprüft werden.
  • Breite Zielgruppe: Pakete für kleine bis große Unternehmen verfügbar.
  • Sofort nutzbar: Kein Setup, kein Account. Der Quick-Scan startet unmittelbar.
  • Kurze Analysezeit: Ergebnisse liegen laut Anbieter in wenigen Minuten vor.

Cons des EmpCo Scanners:

  • Eingeschränkte Schnittstellenanbindung: Keine Verbindungen zu ERP-, CRM- oder BI-Systemen.
  • Keine unabhängigen Nutzerbewertungen: Externe Einschätzungen zur Benutzerfreundlichkeit fehlen.
  • Kostenpflichtige Vollversion: Umfangreichere Prüfungen sind nur in den bezahlten Tarifen enthalten.

Preis: Kostenlose Version für bis zu 5 Seiten. Professional-Tarif: 149 Euro (bis zu 50 Seiten). Business-Tarif: 399 Euro (bis zu 200 Seiten). Enterprise: individuelles Angebot.

EmpCo Software Vergleich auf einen Blick

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale der fünf Anbieter kompakt zusammen:

Anbieter Preis Zielgruppe Implementierung Anbindung EmpCo-Tool Bewertung (OMR)
leadity Auf Anfrage Mittelstand 9/10 SAP, ERP, BI, Jira, API EmpCo-Check (19 Fragen, kostenlos) 4,6/5
Glacier Auf Anfrage Komplexe ESG-Prozesse k. A. Eingeschränkt EmpCo Checker (13 Kategorien) k. A.
sunhat Auf Anfrage Mittelstand bis Großunternehmen k. A. SharePoint, OneDrive, ERP, CO₂-Tools Readiness Checker (6 Fragen, kostenlos) k. A.
Tanso Auf Anfrage Produzierende Industrie 9/10 SAP, MS Dynamics 365, ProAlpha Kein dediziertes EmpCo-Tool 4,7/5
EmpCo Scanner Ab kostenlos / 149 € Klein bis Groß Sofort nutzbar Eingeschränkt Website-, Text-, PDF-, Social-Media-Check k. A.

Entscheidungshilfe: Welche EmpCo Software passt zu meinem Unternehmen?

Die Wahl der richtigen EmpCo Software hängt stark von den individuellen Anforderungen, der Unternehmensgröße und dem gewünschten Funktionsumfang ab. Die folgenden vier Leitfragen helfen bei der Orientierung.

Ich möchte schnell prüfen, ob meine Green Claims grundsätzlich EmpCo-konform sind

Wer ohne großen Aufwand eine erste strukturierte Einschätzung bestehender Umweltaussagen erhalten möchte, ist bei leadity gut aufgehoben. Der kostenlose EmpCo-Check mit 19 Fragen deckt Claim-Art, Belegfähigkeit, Zertifizierung und interne Governance ab und liefert einen konkreten Konformitäts-Score. Unternehmen müssen dafür weder eine vollständige ESG-Plattform einführen noch vorab Zeit und Budget in eine aufwendige Bestandsaufnahme investieren.

EmpCo Software Vergleich 1
Bild: leadity GmbH

Meine Umweltaussagen beziehen sich auf Produkte, Verpackungen oder komplexe Lieferketten

Für produkt- und lieferkettenbezogene Green Claims ist Tanso besonders geeignet. Die Plattform unterstützt die Erfassung von Corporate Carbon Footprint, Product Carbon Footprint und Reduktionsmaßnahmen. Daten, die für die Belegbarkeit vieler EmpCo-relevanter Aussagen entscheidend sein können. Tanso ist speziell auf produzierende Industrieunternehmen mit komplexen Lieferketten ausgerichtet.

Ich möchte Green Claims nicht nur prüfen, sondern dauerhaft mit belastbaren ESG-Daten absichern

Wer eine langfristige Datenbasis für seine Umweltkommunikation aufbauen möchte, sollte leadity in Betracht ziehen. Die Kombination aus Klimabilanzierung, Dekarbonisierung und zentraler Nachweisverwaltung schafft eine belastbare Grundlage, auf der sich EmpCo-relevante Aussagen nachvollziehbar belegen lassen. Besonders mittelständische Unternehmen profitieren davon, ESG- und Klimamanagement dauerhaft an einem Ort zu bündeln.

Ich möchte viele Green Claims aus unterschiedlichen Kommunikationskanälen prüfen

Für Unternehmen, die zahlreiche Umweltaussagen auf Websites, in Kampagnen, Dokumenten oder auf Verpackungen prüfen müssen, ist Glacier besonders interessant. Der spezialisierte EmpCo Checker analysiert Inhalte anhand von 13 EmpCo-relevanten Kategorien und berücksichtigt auch visuelle Elemente wie Siegel, Symbole und Bildsprache. Die Ergebnisse werden als Ampelbewertung und Risikomatrix mit konkreten Handlungsempfehlungen in einem PDF-Report aufbereitet, ideal für Marketing-, Compliance- und Legal-Teams.

FAQ: EmpCo Software – die wichtigsten Fragen

Was ist eine EmpCo Software?

Eine EmpCo Software ist ein digitales Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen auf Konformität mit der EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) zu prüfen. Die Software analysiert Green Claims, identifiziert Compliance-Risiken und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, um Greenwashing zu vermeiden.

Ab wann gilt die EmpCo Richtlinie?

Die EmpCo Richtlinie gilt ab dem 27. September 2026 verbindlich. Bis dahin sollten Unternehmen ihre Umweltaussagen überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um Bußgelder oder Einschränkungen des Marktzugangs zu vermeiden.

Welche EmpCo Software ist kostenlos?

Mehrere Anbieter bieten kostenlose Einstiegsoptionen: leadity stellt einen kostenlosen EmpCo-Check mit 19 Fragen bereit, sunhat bietet einen Readiness Checker mit 6 Fragen, Glacier ermöglicht die kostenlose Prüfung von 3 bis 4 Seiten, und der EmpCo Scanner erlaubt die kostenlose Analyse von bis zu 5 Seiten.

Für wen eignet sich welche EmpCo Software?

Das hängt von den individuellen Anforderungen ab: leadity eignet sich besonders für den Mittelstand mit Bedarf an umfassendem ESG-Management. Glacier ist stark bei der Prüfung vieler Kommunikationskanäle. sunhat punktet beim Nachweismanagement. Tanso ist ideal für die produzierende Industrie. Der EmpCo Scanner eignet sich für schnelle, unkomplizierte Einzelprüfungen.

Was passiert, wenn Unternehmen gegen die EmpCo Richtlinie verstoßen?

Da die EmpCo Richtlinie in Deutschland über das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) durchgesetzt wird, drohen bei Verstößen empfindliche Bußgelder sowie mögliche Einschränkungen des Marktzugangs. Auch Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzorganisationen sind möglich.

Ersetzt eine EmpCo Software die rechtliche Prüfung durch einen Anwalt?

Nein. Die meisten EmpCo-Tools – darunter auch der EmpCo-Check von leadity oder der EmpCo Scanner – weisen ausdrücklich darauf hin, dass ihre Analysen als erste Orientierung dienen und keine rechtliche Einzelfallprüfung ersetzen. Für verbindliche rechtliche Einschätzungen sollte immer ein auf Wettbewerbsrecht spezialisierter Anwalt hinzugezogen werden.

Fazit: Welche EmpCo Software ist die richtige Wahl?

Der Vergleich zeigt deutlich: Die beste EmpCo Software gibt es nicht pauschal. Sie hängt immer von den konkreten Anforderungen, der Unternehmensgröße und dem gewünschten Funktionsumfang ab. Gleichzeitig macht der Vergleich klar, dass nicht jede ESG-Plattform automatisch auch als spezialisiertes EmpCo-Tool geeignet ist.

leadity bietet mit dem kostenlosen 19-Fragen-EmpCo-Check den direktesten und umfangreichsten Einstieg für Unternehmen, die bestehende Green Claims schnell und strukturiert prüfen möchten. Durch die Verbindung mit Klimabilanzierung, Dekarbonisierung und zentraler Nachweisverwaltung eignet sich die Plattform außerdem für mittelständische Unternehmen, die ihre Umweltkommunikation langfristig auf eine belastbare Datenbasis stellen wollen.

Glacier ist die stärkste Wahl für Unternehmen, die zahlreiche Umweltaussagen aus unterschiedlichen Kommunikationskanälen prüfen müssen. Der spezialisierte EmpCo Checker analysiert Websites, Dokumente, Kampagnen, Verpackungen und visuelle Elemente und hilft Teams dabei, kritische Aussagen zu identifizieren und nach Risiko zu priorisieren.

sunhat überzeugt, wenn der Schwerpunkt auf Nachweismanagement, Zertifizierungen und internen Freigabeprozessen liegt. Tanso spielt seine Stärken vor allem bei produktbezogenen Aussagen, CO₂-Bilanzen und komplexen Lieferketten aus. Und der EmpCo Scanner ist die richtige Wahl für Unternehmen, die schnell und ohne Einrichtungsaufwand einzelne Texte, Websites oder Werbemittel prüfen möchten.

Klar ist: Der 27. September 2026 rückt näher. Wer jetzt handelt, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung und vermeidet teure Compliance-Risiken.

Jetzt EmpCo-Konformität prüfen

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Solarzellen vergeuden Energie: Neuer Halbleiter soll Ladungsverluste reduzieren

31. Oktober 2026 um 09:49

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Solarenergie Halbleiter Ladungsverluste Solaranlage Photovoltaik Erneuerbare Energien

Dieser neuartige Halbleiter kann Ladungsverluste bei der Gewinnung von Solarenergie um rund 75 Prozent reduzieren. Forscher der University of Oxford könnten mit ihrer Entdeckung den Weg für deutlich effizientere Solarzellen ebnen.

Solarzellen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um und sind damit ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Doch Photovoltaik-Anlagen können nicht die gesamte Energie, die von der Sonne an sie abgegeben wird, in Strom umwandeln.

Denn bei der Gewinnung von Sonnenenergie geht ein Teil bereits verloren, bevor der erzeugte Strom überhaupt weitergeleitet werden kann. Grund hierfür sind physikalische Prozesse, die bei der Energiegewinnung stattfinden.

Wissenschaftler der University of Oxford wollen dieses Problem mit einem neuen Halbleiter umgehen. Dieser ist laut den Forschungsergebnissen, die im Fachjournal Nature erschienen sind, in der Lage, Ladungsverluste um bis zu 75 Prozent zu reduzieren.

Solarenergie: Halbleiter reduziert Ladungsverluste

Wenn Sonnenlicht auf das Halbleitermaterial einer Solarzelle trifft, können Photonen Elektronen anregen und aus ihren ursprünglichen Bindungszuständen lösen. Dabei entstehen negativ geladene Elektronen und sogenannte Löcher, die sich wie positive Ladungsträger verhalten.

Damit elektrischer Strom fließen kann, müssen diese Ladungsträger voneinander getrennt und zu den Kontakten der Solarzelle transportiert werden. Doch nicht alle gelangen dorthin, weil unterwegs Elektronen und Löcher wieder aufeinandertreffen können.

Dabei kommt es zur sogenannten Rekombination, die dazu führt, dass Energie in Form von Wärme oder Licht abgegeben wird. So wird die Zahl der Ladungsträger verringert, die tatsächlich zur Stromerzeugung beitragen, und gleichzeitig der Wirkungsgrad der Solarzelle begrenzt.

Problematisch ist hierbei vor allem, dass Materialien, die das Sonnenlicht besonders stark absorbieren, eher zur Rekombination neigen. Die Forscher der University of Oxford wollen diesen Zielkonflikt mit dem Halbleitermaterial Bismutsulfid umgehen.

„Wir konnten aufzeigen, wie eine ungewöhnliche elektronische Struktur eine starke Lichtabsorption mit einer deutlich langsameren Rekombination der Ladungsträger verbinden kann“, erklärt Studienautorin Laura Herz von der University of Oxford. „Damit haben wir ein neues Prinzip für die Gestaltung von Halbleitern gefunden, das uns helfen könnte, Solarenergie effizienter zu nutzen.“

Bismutsulfid als Halbleiter ist ausschlaggebend

Für ihre Untersuchung haben die Forscher dünne Schichten aus Bismutsulfid mit extrem kurzen Laserimpulsen bestrahlt. Mithilfe ultraschneller Terahertz-Spektroskopie konnten sie im Anschluss messen, wie schnell die entstandenen Ladungsträger wieder verschwanden.

„Das besonders Spannende an dieser Entdeckung ist, dass wir nicht einfach eine bestehende Eigenschaft von Halbleitern optimieren, sondern eine völlig neue Art des Halbleiterverhaltens identifiziert haben“, so Herz. „Das Verständnis dieses Mechanismus liefert uns einen Leitfaden, um weitere Materialien mit ähnlich vorteilhaften Eigenschaften zu entdecken – oder diese sogar gezielt zu entwickeln.“

Der entscheidende Vorteil liegt in der besonderen elektronischen Struktur des Materials. Denn Bismutsulfid kann Sonnenlicht sehr gut aufnehmen und dadurch Elektronen anregen.

Anschließend gelangen die erzeugten Ladungsträger jedoch in einen Zustand mit etwas niedrigerer Energie, in dem sie nicht so leicht wieder verloren gehen. Dieser Zustand wirkt wie ein Zwischenspeicher, da die Ladungsträger dort länger erhalten bleiben, anstatt sich schnell wieder miteinander zu verbinden.

So wird die unerwünschte Rekombination deutlich verlangsamt, ohne dass das Material seine Fähigkeit verliert, Sonnenlicht effektiv aufzunehmen. Nach Schätzungen der Forscher könne so die Verlustrate der Ladungsträger um etwa 75 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Materialien, die Licht ähnlich stark absorbieren, reduziert werden.

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