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Vom Kleben

14. Juli 2026 um 22:36

Das Schuljahr geht jetzt doch in Sause-Schritten seinen gewohnt rasanten Gang, sobald der Kalender in den Juli gerutscht ist: Wandertage, Museumstage, Zeugniserstellung, Notenkonferenzen, Klassenkonferenzen, Respizienzen… Es geht wieder los. Und dieses Jahr ging es tatsächlich einigermaßen gemächlich für mich, auch wenn in dem Schuljahr definitiv nicht weniger los war als sonst. Dank meines analogen Terminplaners hatte ich die Sachen gefühlt immer gut im Griff. Keinen einzigen Termin habe ich dieses Jahr vergessen, weil ich brav alles eingetragen habe, anstatt alles in Google-Kalendern zu stecken bzw. stecken zu lassen, wo ich mich früher irgendwann komplett verloren habe. Was mit diesem Achtsamkeitskalender jedes Jahr aufs Neue kommt, ist ein kleiner Bogen von Aufklebern, mit dem ich in der Regel nie so wirklich weiß, was ich damit anfangen soll. Dieses Mal fing ich damit an, Verunreinigungen und Kleckse auf dem schönen Leineneinband des Planers zu überkleben, damit die Rotstiftflecken darauf nicht aussahen, als hätte ich in meiner Schultasche ein mittelschweres Massaker begangen. Allerdings sind noch ganz viele davon über. So tollpatschig verteile ich die Tinte dann doch nicht quer über meinen Arbeitsmaterialien. Und so verschwende ich diese nun großzügig im Unterricht mit meiner fünften Klasse. Bei all den Motiven, die aktuell noch verfügbar sind, sticht eines heraus, auf das vor einem Monat noch gar keiner reagiert hätte. Jetzt bricht die Klasse unisono ins Singen aus. Und jeder, der mal ein bisschen TikTok oder Instagram gehört hat, weiß sofort, was ich meine. Welcher ist es? Klickt mal drauf… Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung. 5

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Dialogpartner mit ais.chat – Praktischer Übersetzer für DaZ-Lernende

20. Mai 2026 um 00:00

AIS.chat ist eine für Schulen kostenlose und datenschutzkonforme KI-Chatbot-Oberfläche, die im Rahmen eines länderübergreifenden Vorhabens des DigitalPakt Schule vom Medieninstitut FWU im Auftrag der 16 Bundesländer entwickelt wurde.

AIS.chat ist an verschiedene Large Language Models (LLMs) angebunden, die alle in der EU betrieben werden. Du kannst als Lehrkraft wählen, mit welchen der angebotenen Sprachmodelle du arbeiten willst. Du kannst also unterschiedliche LLMs testen und deren Antwortverhalten vergleichen.

AIS.chat wird seit 2026 für alle Schulen in Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen findest du hier.

In welchen Unterrichtssituationen bietet sich AIS.chat als Übersetzer für DaZ-Lernende an?

Früher oder später stehen alle Schüler mit DaZ-Status vor der Herausforderung, aufgrund intensiver Förderung und durch sie individuelle erarbeitete Lernziele so sicher in der deutschen Sprache geworden zu sein, dass als nächster logischer Schritt die Teilnahme am Regelunterricht in Deutsch ansteht. Oft ist der Lernstand im Deutschen zu diesem Zeitpunkt aber noch sehr fluide, die Vokabeln und Satzstrukturen wenig gefestigt und das Sprachniveau überwiegend unter B1 der entsprechenden Referenzrahmen. Eine Tatsache, die sich durch Lernstandserhebungen und Sprachtests, die vorwiegend auf die Überprüfung der im Unterricht erlernten Inhalte abzielen, nicht immer realistisch abbilden lässt.
So entstehen nicht selten Unterrichtssituationen, in denen Schüler mit DaZ-Status zwar eigenständig verschiedene Arbeitsmaterialien zum Spracherwerb Deutsch bearbeiten können, sie dennoch auf Hilfe dabei angewiesen sind, sich die Bedeutung von deutschen Vokabeln oder Kontexte in deutscher Sprache zu erschließen.
An diesem Punkt des Spracherwerbs Deutsch bietet sich Lehrkräften nun durch das AI-Frontend AIS.chat die Möglichkeit, den Schülern ein zielgerichtetes Werkzeug zum Übersetzen an die Hand zu geben, welches das eigenverantwortliche Arbeiten befördert und gleichzeitig auf Ablenkungen, wie sie durch das Nutzen anderer Übersetzungsmöglichkeiten mitunter entstehen, verzichtet.

Benötigte Medienkompetenzen seitens der Lernenden

Um Dialogpartner auf AIS.chat zielgerichtet einsetzen zu können, bedarf es einiger Medienkompetenzen seitens der Lernenden. Die Ausprägung der jeweiligen Kompetenz variiert natürlich entsprechend der genutzten Endgeräte.

Die Lernenden sind dazu in der Lage, …

  1. über die Kamera-App ihres digitalen Endgeräts einen QR-Code zu scannen oder…
  2. über die Browser-App auf ihrem digitalen Endgerät die Internetseite https://app.ais-chat.schule/ aufzurufen und dort über die Eingabe eines Codes den freigeschalteten Dialogpartner zu nutzen.
  3. deutsche Wörter per Tastatur- oder Spracheingabe aus einem Aufgabenkontext in das Dialogfeld im AIS.chat-Dialogpartner einzugeben.
  4. Textausgaben in Schrift zu kopieren und bei Bedarf in eine App oder eine Internetseite einzufügen, die diese als Sprachausgabe ausgibt.

Anwendungsziel

Durch die Einbindung von AIS.chat in den Deutschunterricht für Schüler mit DaZ-Status können sich diese, unabhängig von der Lehrkraft, unklare Wörter mithilfe eines voreingestellten Dialogpartners in die ihnen bekannte Muttersprache übersetzen lassen (Im Folgenden beispielhaft: Ukrainisch). Zusätzlich erhalten sie eine kurze Erklärung, was das entsprechende Wort bedeutet. Der Dialogpartner ist so konfiguriert, dass er alle weiteren Anfragen der Schüler nicht bearbeitet und darauf hinweist, dass er nur zum Übersetzen da ist.

Vorteil

Durch den Einsatz eines Dialogpartners auf AIS.chat werden die Schüler nicht nur in die Situation gebracht, sich ein Wort zu erschließen – was selbstverständlich auch durch eine Eingabe des Wortes in das Suchfeld einer Suchmaschine und die anschließende Bildausgabe möglich wäre – , sondern sie tun dies in einer simulierten Dialogsituation. Zusätzlich zu der einfachen Übersetzung erhalten sie gleichzeitig eine kurze Erklärung, die sie sich lesend oder hörend aneignen müssen. Es muss als Sprache bewusst genutzt werden, um Sprache zu erlernen.

Bebilderte Anleitung zur Erstellung des Dialogpartners auf AIS.chat

Dialogpartner erstellen

Unter der AIS.chat-Oberfläche wählt man im linken Menüband den Reiter DIALOGPARTNER. Anschließend klickt man auf +DIALOGPARTNER ERSTELLEN.

Festlegen der Grundeinstellungen

Nun legt man die allgemeinen Einstellungen (Grundeinstellungen) für den Dialogpartner fest, beginnend mit den für die Nutzer sichtbaren Details wie Bild, Name des Dialogpartners und einer Kurzbeschreibung. Das Sprachmodell kann ebenfalls je nach voraussichtlicher Komplexität gewählt werden.

 

Nun folgen die spezifischeren Einstellungen für den Dialogpartner. In diesem Beispiel soll der Dialogpartner eine Übersetzerin für DaZ-Lernenden sein, die Ukrainisch sprechen. Die Konfigurationen lassen sich aber selbstverständlich abhängig vom jeweiligen Bedarf beliebig anpassen.

Der Name der simulierten Person darf frei gewählt werden.
Im Anschluss wird für die zukünftigen Nutzer kurz erläutert, welche Dialogoptionen dieser Dialogpartner bietet. Bei Bedarf kann ein passendes Bild hinzugefügt werden.
Hinweis: AIS.chat bietet die Möglichkeit über Neues Bild ein KI-generiertes Bild nach den benötigten Vorgaben zu erzeugen.

Didaktische Einstellungen

Anschließend folgen in Form der Instruktionen die spezifischeren Einstellungen für den Dialogpartner. In diesem Beispiel soll der Dialogpartner eine Übersetzerin für DaZ-Schüler sein, die Ukrainisch sprechen. Die Konfigurationen lassen sich aber selbstverständlich abhängig vom jeweiligen Bedarf beliebig anpassen.

Im diesem Abschnitt wird kurz aber klar formuliert, welchen Lernerfolg die Anwender durch die Nutzung des Dialogpartners gewinnen sollen. Darüber hinaus gibt man an, in welcher Unterrichtssituation der erstellte Dialogpartner genutzt werden soll und welche Ergänzungen zum Lernprozess im Schulunterricht er bietet. Ebenfalls bietet sich hier die Möglichkeit, klare Parameter anzugeben, in denen der Dialogpartner den Anwendern zu antworten hat. Hier gibt man auch an, welche Anfragen nicht zu bearbeiten sind und wie seitens des Dialogpartners darauf reagiert werden soll. Je klarer, desto besser!

Für die oben beschriebenen Abschnitte bietet es sich an, die Instruktionen in folgende Kategorien einzuteilen: „Du solltest folgendes beachten:“, „Folgende Dinge solltest du AUF KEINEN FALL tun:“, „Du wirst in folgendem Lernkontext verwendet:“ und „Die Lernenden sollen folgende Kompetenzen erwerben:“
Das Ganze könnte dann folgendermaßen aussehen:

Darüber hinaus können die Instruktionen noch relevante Informationen enthalten wie etwa den Schultyp, die Klassenstufe und das Fach, in denen der Dialogpartner Anwendung finden soll.

Am Ende der Einstellungen hat man noch die Möglichkeit, eine Einstiegsfrage bzw. einen Einstiegssatz zu formulieren, der die Anwender noch einmal darüber in Kenntnis setzt, welche Art von Dialog nun folgen wird.

Weitere Hintergrundinformationen werden für die Erstellung dieses Dialogpartners grundsätzlich nicht benötigt. Bei Bedarf kann aber auch auf zusätzliches Informationsmaterial zurückgegriffen werden.

Nun könnte noch die allgemeine Freigabe des Dialogpartners eingestellt werden.

Dialogpartner im Unterricht einsetzen

Um den erstellten Dialogpartner nun zielgerichtet im Unterricht einsetzen zu können wählt man im linken Menüband erneut Dialogpartner, dann aus der Liste vorhandener Dialogpartner den zuvor erstellten Übersetzer für DaZ-Schüler und stellt anschließend ein, für wie lange dieser durch die Anwender genutzt werden kann und welches Tokenvolumen durch gestellte Fragen verbraucht werden darf.

 

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Die glatte Oberfläche des Ungefähren: Warum Plausibilität in der Oberstufe nicht reicht

03. Februar 2026 um 00:37
Wenn ich mir anschaue, was KI zu leisten in der Lage ist, beeindruckt mich (in den unterschiedlichen Modellen mit deutlichen Abstufungen, die hier aber nicht näher analysiert werden sollen) die rhetorische Eleganz, mit der diese generativen, rein auf Statistik beruhenden Sprachmodelle Leerstellen füllen. Wir sprechen bei der KI bei einer solchen Füllung von Leerstellen von »Halluzinationen«. Dabei erfindet eine KI Fakten, die statistisch wahrscheinlich, aber inhaltlich falsch sind. – Das ist im schulischen Kontext nicht neu. Als Deutsch- und Religionslehrer, als Philologe und Theologe, begegnet mir diese Form der Spekulation vor allem im schulischen Kontext regelmäßig. Und dennoch ist das,
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eTwinning – Europäische Lernwelten kreativ und digital entdecken

07. Januar 2026 um 08:36

In einer Welt, die immer vernetzter, komplexer und digitaler wird, brauchen Schülerinnen und Schüler weit mehr als Fachwissen.

Sie benötigen Lerngelegenheiten, die ihnen zeigen, wie Zusammenarbeit über Grenzen hinweg funktioniert. Sie brauchen internationale Begegnungen, die demokratisches Denken stärken und unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen. Und sie brauchen digitale Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt, verantwortungsvoll und zunehmend auch im schulischen Alltag in internationalen Teams zusammenzuarbeiten.

Doch wie lässt sich so etwas im schulischen Alltag umsetzen – ohne große Reisebudgets oder komplizierte Organisation?

eTwinning als alltagstauglicher Zugang zu internationalem Lernen

Mit eTwinning, der europäischen Plattform für digitale Schulpartnerschaften, lassen sich Schulen sicher und unkompliziert miteinander verbinden. Lehrkräfte können mit wenigen Klicks Partner in Europa finden und internationale Projekte gestalten, in denen Lernende aus mindestens zwei Ländern gemeinsam arbeiten, sich austauschen und voneinander lernen.

Alles geschieht digital, datenschutzkonform und ohne zusätzlichen technischen Aufwand – ideal für Schulen und Lehrkräfte, die erste Schritte in der internationalen Zusammenarbeit gehen möchten.

TwinSpace: Der geschützte Raum für gemeinsame Projekte

Das Herzstück der Plattform ist der TwinSpace, ein abgeschlossener Online-Bereich speziell für Projektklassen. Er bietet:

  • Chats und Videokonferenzen
  • Räume für gemeinsame Produkte wie Texte, Fotos oder Videos
  • Tools für Abstimmungen und Feedback
  • Möglichkeiten zur Planung und Dokumentation

So entsteht ein Lernraum, in dem Kooperation aktiv erlebt wird – nicht als Übung im Heft, sondern als echte Begegnung.

kits.blog-Tools können internationale Zusammenarbeit ermöglichen und vereinfachen

Einige Tools aus dem kits.blog Angebot eignen sich besonders gut, um europäische Kooperation greifbar und aktiv zu gestalten. Besonders WordCharts, TeamMapper und GroupWriter ergänzen eTwinning-Projekte perfekt.

WordCharts ermöglicht es, Ideen oder Stimmungen schnell zu sammeln – innerhalb der eigenen Klasse als auch gemeinsam mit Partnerklassen. So entsteht ein gemeinsames Bild, das Unterschiede sichtbar macht und Verbindendes hervorhebt.

Mit TeamMapper lassen sich Gedanken kollaborativ ordnen. Gruppen in verschiedenen Ländern können gleichzeitig Mindmaps und Cluster anlegen, Themen sortieren und Schwerpunkte herausarbeiten.

Nach der Sammlung (WordCharts) und Strukturierung (TeamMapper) hilft GroupWriter dabei, gemeinsame Texte zu erstellen – datenschutzfreundlich, intuitiv und ideal für europäische Projektprodukte.

Fazit

eTwinning zeigt, wie moderne Bildung aussehen kann: offen, vernetzt und demokratisch. Schülerinnen und Schüler erleben europäische Zusammenarbeit als gelebte Praxis, üben digitale Selbstwirksamkeit und arbeiten kreativ an gemeinsamen Themen – unabhängig von geografischen Grenzen. Für Lehrkräfte entsteht ein Lernraum, der pädagogisch sinnvoll, organisatorisch machbar und für alle Beteiligten bereichernd ist.

Weiterführende Informationen & Fortbildungen

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